Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Sinnesorientierte natürliche Ernährung für Mai, 2009.
21.5.2009 von Angelika.
![]() |
Dr. Bernd Helge Fritsch, Vater von Bettina (österreichische zweifache Rohkostmutter), ist nicht nur Rechtsanwalt und Mentaltrainer, sondern auch Buchautor: www.erfolg4you.at |
Schon vor einigen Wochen las ich ein Buch von ihm, das mir sehr gut gefällt - Artemis-Power.
Jetzt ist die Artemisia vulgaris wieder stark genug - passend um das Buch vorzustellen.
Die Staude wurde durch den Menschen verbreitet und kommt auf nährstoffreichen Böden wild vor. Ihre Kraft ist sehr groß und wurde so auch von den Griechen sehr geschätzt.

Kein Wunder, dass die Göttin Artemis, wie sie von den Griechen gedacht und vor allen anderen Göttern verehrt wurde,
* das Prinzip des Mondes (das Licht in uns),
* der Jagd (sein Schicksal selbst bestimmen) und
* der Fruchtbarkeit (die Fülle des Lebens erkennen) repräsentiert.
Dr. Bernd Helge Fritsch erzählt in seinem unterhaltsam geschriebenen Buch seinen Dialog mit Apollon über die Essenz von Artemis, die Irrtümer von Paulus und was wir heute aus diesen Erkenntnissen folgern können.
Einfach schön und ermunternd.
Wie mein täglicher Beifuss-Kaugummi
Geschrieben in Bücher, Wildkräuter | Drucken | 4 Kommentare »
20.5.2009 von Angelika.
Jeder hat so seine Vorlieben bei den Pflanzen:
Während unser Sohnemann das Kletten-Labkraut liebt …

- natürlich weil es auch so schön an der Kleidung anderer kleben bleibt
-
… kaue ich derzeit am liebsten auf einer Mischung von Beifuss (Artemisia vulgaris) und Pfefferminze, wenn ich wegfahre.
Das Labkraut ist wie die Vogelmiere auch entzündungshemmend, der Beifuss hat noch vielzählige Anwendungen - abgesehen davon, dass er auch etwas Traubenzucker enthält und daher auch etwas süßlich schmeckt. Denn die Artemisia kann man wunderbar lange kauen - manchmal mit Pfefferminze als klassische Frische.
So habe ich einen Natur-Kaugummi, der nicht nur lange anhält, zahnschonend ist, sondern auch lecker schmeckt. Da kommt nicht mal ein Wabenhonig mit, der einen hohen Traubenzuckergehalt hat. - Dieser fällt eher in die Kategorie kleines Kaubonbon.
Artemisia vulgaris:

Wildpflanzenblätter mit einer hellen Unterseite - wie auch das Gänsefingerkraut zum Beispiel, lassen sich herrlich lange kauen.
Pfefferminze

Kürzlich am Fluss mit Vogelmiere

Geschrieben in Wildkräuter | Drucken | Keine Kommentare »