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Archive für Juni 2009
Ernährung im Juli
28.6.2009 von Angelika.
Im Juli fühle ich mich ja fast wie im Dschungel, Lebensmittel sind in der Natur reichlich vorhanden.
Da paßt das Lied “Jungle Drum” von Emiliana Torrini gut dazu:
Das steht derzeit auf meinem Speiseplan:

Borretsch - gut für Herz, Mut - Haut und Gehirn
Von den Blättern, Blüten bis zu den grünen Samen gut essbar.
Die Haare enthalten Kieselsäure -> gut für straffe Haut.

Gänsefingerkraut (eigente sie wie Beifuss gut zum längeren Kauen)

Brennessel. Fein wegen Eisen. Ich falte die Blätter - so wie auch
bei Malve und anderen grösseren Blättern.
In diesem Fall, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Die kleinen Birnen werden bald reif sein.

Äpfel und Birnen, heuer gut bestückt.
Bei alten Sorten wechseln sich gerne mit dem Tragen ab.

Beifuss/Artemisia. Unser aller Lieblingsblatt hier.

… auch gut in Kombination mit Pfefferminze: Wie Kaugummi

Permakultur hat ein bißchen was von “Kraut und Rüben”

Getrocknete Maulbeeren als Süssigkeit

Marillen/Aprikosen sind derzeit herrlich reif.
Fallobst habe ich davon am liebsten.
Die Blätter mag ich in diesem Fall nicht so gerne dazu.

Lindenbaumblätter (auch gut für Magen).

Schattenmorellen (Sauerkirschen) und Ringlotten/Mirabellen.
Die Blätter der Schattenmorellen schmecken etwas wie nach Zimt dazu.
Unerwartet würzig und köstlich.
Sie haben auch ein besseres Traubenzuckerverhältnis als Süsskirschen.
Ich finde, das schmeckt man gut heraus.
Ähnlich wie der Unterschied Orange - Grapefruit.

Blätter des Hibiskus - mild und bekömmlich wie die des Lindenbaumes und der zarten Malve.

Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren (gut für Nachtsichtigkeit u.v.m.)

Girschblatt, dahinter Vogelmiere.
Letztere esse ich derzeit weniger, da soviele andere Blätter wachsen.

Schattenmorellen und süsse Wildkirschen im Grössenvergleich

Neben häufig Bananen, selten Durian sind wilde Feigen (von Orkos)
meine Lieblings - “kleine Süssigkeit”.

Die Weidenblätter sind bitter. Wirken entzündungshemmend, fiebersenkend,
harntreibend und schmerzstillend.
Ein kleines Blättchen einfach so ab und zu ist gut.

Kleine Obstkörbe

Das esse ich derzeit - wo ich ihn auch finde - mit Passion: Schilf

Geschält ist es innen saftig, knackig und mild-süss.
Ein, zwei Schilfgräser esse ich meist pro Tag.
Sonst esse ich noch Forelle, meist täglich Gundermann, ab und zu Kakao, seltener derzeit 1 Kaffeelöffel eingeweichten Leinsamen (alle paar Tage), Kokoswasser und halbgetrocknete schwarze Oliven. Rest ist vernachlässigbar.
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Verpflegung im Urlaub
20.6.2009 von Angelika.

Heuer bin ich fuer ein etwa 2,5 Wochen mit Zelt und Schlafsack im Sueden Europas unterwegs.
Das ist nicht lange - doch eine haltbare Basisverpflegung, habe ich mir mitgenommen:

Einige Wildpflanzen wie Artemisia, Minze, Malve usw habe ich mir aus dem Garten in einem Plastiksack mitgenommen. Fuer die erste Zeit half er mir wunderbar - bis ich die hier vorhandene Vegetation erkundet hatte.
Als Kohlenhydratquelle natuerlich Honig (mit Traubenzuckerueberhang), Bananen, getrocknete wilde Feigen und als Reserve falls ich sonst nichts finde - Suesskartoffel.
An Fetten vor allem Leinsamen, den ich wunderbar schnell einweichen kann. Meine halbgetrockneten schwarzen Oliven hatte ich leider vergessen (naja, ich dachte mir, ich finde hier noch Ueberreste von der letzten Ernte, mal sehen).
Und natuerlich ein paar Nuesse wie Pekannuesse. Dann Pollen, Sonnenblumenkerne und , was ich auch ueberall bekomme und ein wunderbarer Durstloescher ohne Abfall ist: Gurke.
Schnell habe ich hier interessante Wildpflanzen fuer die taegliche Versorgung gefunden:

Malve (schuetzt den Magen) und Suessgras (nicht nur fuer die Haare …)
Von den Malvenblaettern kann ich mehr essen.

Kreuzbluetler (entschleimend) und mit herzhaftem Senfgeschmack (nur ein bisschen davon)
Hier sieht man die typische Bluetenform, die Kreuzartig angelegten gelben Blueten.

Maulbeerbaeume sind gerade eine wunderbare Versorgungsquelle hier.
Ein wunderbares Zuckerverhaeltnis (mit Traubenzucker), eine Beere (Phenole!) - daher sogar relativ zahnschonend.
Von dem im Schatten angetrockneten Maulbeeren habe ich mir einen Proviant fuer den Winter eingesammelt.

Das trockene Gras unter den Baemen und der warme Wind vom Meer sind ideal zum Antrocknen.
Meine Lippen sind hier von den vielen Beeren so dunkel geworden

Es gaebe ja noch so viel zu zeigen, Kirschbaeume (sehr intensiv) und Johanniskraut (eher abzuraten wegen der erhoehten Sonnensensibilitaet darauf - wobei man bei so viel Sonne und lieben Menschen um sich keine zusaetzliche Stimmungsheber braucht), Fisch. Die saftigen frischen Algen finde ich noch besonders erwaehnenswert - versorgen sie doch unter anderem mit Salz, Kieselsaeure (straffe Haut) u.v.m.

Die meiste Zeit denke ich an ganz andere Dinge … die Ernaehrung laeuft nebenbei und ist bei der Waerme kaum notwendig. So liege ich wie diese Eidechse neben mir in der Sonne oder im Schatten (ggf. mit Olivenoel + Sanddornoel)
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