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Bob Marley, Rasta und Rohkost
Dieser Eintrag stammt von Angelika Am 14.7.2009 @ 20:50 In Früchte, Video, Wildkräuter | Keine Kommentare
Ich hatte heute Bob Marley mit seinem Lied “Weine nicht, Frau” (No woman, no cry) aus gegebenem Anlass verlinkt.
Tatsächlich hat gerade Bob Marley einen klaren Bezug zur Rohkost. Er identifizierte sich ab Mitte der 1960er Jahren mit der Religion der Rastafari.
Diese haben folgende Ernährungsvorstellungen:
Rastas ernähren sich von einheimischen Früchten wie Brotfrüchte (Maulbeergewächs), Ingwernüsse, Wassermelonen, Wegerich, Hanfsamen, Sternäpfel, Mangos, Papayas, Kokosnüsse, Bananen, Orangen, Ananas, …, Erbsen, Akee (Fettfrucht), Salzfisch und Reis. Falls Reis oder Zucker in Zubereitungen verwendet wurden, so stehts braune, energiereiche Sorten. Sie verwenden sonst kein Salz, aber Pfeffer und andere Gewürze. Trinken keinen Alkohol sondern Wasser, Tee und Säfte.

Als Geschirr benutzen sie Kokosnussschalen und aus Holz geschnitzte Bestecke.
Dieser Einfluss kam aus der Bibel, denn Rastafari war ein christlicher Einschlag. Interessant dabei ist auch, dass die Israeliten nach der Befreiung von der Sklavenschaft durch die Ägypter (”Brotfresser” damals auch genannt) den Gurken (Gewächsen) und Lauch (Gewächsen) und dem Fisch des Nils nachtrauerten, worauf Ihnen JAH Fleisch gewährte (4. Mose 11).
Sie bedauerten, in diesem Bezug ausgewandert zu sein.
Rastas lehnen künstliche Nahrung, Dosennahrung sowie Fleisch und Alkohol ab.
Sie sagen: “Damit der Kopf denken kann, muss der Körper gesund sein”.
Sehr schön auch der Song “Dreamland” (ursprünglich von Bob Marley & The Wailers):
Text:
Es gibt ein Land, von dem ich gehört habe,
so weit über dem Meer (Wiederholung)
Um mein Traumland zu haben
würde wie der Himmel für mich sein (Wiederholung)
Wir bekommen unser Frühstück vom Baum,
Wir bekommen unseren Honig von den Bienen
Wir machen einen Ritt auf den Wasserfällen
und alle Schöpfung/Pracht haben wir.
Und wir leben zusammen auf diesem Traumland
und haben so viel Spaß (Wiederholung)
Oh, was für eine Zeit wird das sein,
Oh ja, wir werden warten, warten, warten und sehen
Wir zählen die Sterne im Himmel …
Mir fiel an den Aufnahmen von Bob Marley immer seine klaren Gesichtskonturen auf. Bei Musikern ist das nicht immer so üblich. Eiweiss- und Alkoholüberlastungen sind oft ins Gesicht geschrieben.
Dennoch: Im Endeffekt starb er an den Drogen.
Das im vorherigen Beitrag verlinkte Video zeigt ihn 1979.
1980 wurde Tumorbefall der Leber, Lunge und Gehirn diagnostiziert, schon im Mai 1981 erlag er dem Krebs.
Mehr über Rastafaris: [1] http://www.rasta-revolution.de/ital/
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