Kinderparty

Oft ist die Frage, ja was mache ich denn bei einer Kinderparty?
Am besten ist, Essen sekundär zu betrachten.

Da mein Schwesterherz Kindergartenpädagogin ist, fiel es mir jedes Jahr leicht, ein neues Motto zu verwirklichen. So wie:
* Tiere/Dschungel (auch super gewesen für die ganz Kleinen, die dann schmusende Babytiere spielten, Tastspiele),
* Piraten (da war ein stabiler Bettüberzug ein Hit, wo alle auch die Kinder einzeln in die Luft warfen – wie auf Wogen und das Versenden von Wünschen auf Papierschiffchen im Fluss),
* Indianer (mit Lagerfeuer, Schmuckbasteln, Pfeilschnitzen, Schatzsuche und heuer zum Beispiel
* Wild West/Cowboys. – Davon hier ein paar Fotoeindrücke:


Unser Sohnemann bei der Stärkung bei den Vorbereitungen mit einer Mango.


Papier für alle optischen Vorbereitungen wie Sheriffsterne, Kühe, …


Die Tische für Kinder + Erwachsene (Wurden zeitweise nur wenig benutzt. Die für die Erwachsenen am Schluß, als die Kinder frei spielten. Weil manche Erwachsene von Gelsen gestochen wurden, stellten wir später eine Duftlampe mit Eukalyptus/Lavendelöl-Wasser auf den Tisch.)


Meine Schwester bei der Eröffnungsgeschichte zur WildWest-Party, nach dem Lied und der Sheriffstern-Übergabe (dahinter Melissenstaude und Kinderbeet, Grün-Höhle).


Vor der Jagd nach den Viehdieben wurde natürlich auch Lassowerfen geübt.
(Dahinter unten Girsch, darüber Minze, Brennessel u.a.)


Die Lasso-Kuh in Pension neben u.a. Borretsch, Artemisia und Pfirsich.


Cowboys üben sich sehr gerne im Zielschießen: Hier mit Wasserpistolen auf eine Riesenflasche.
(Dahinter: Schilf)


Musik-Spiel: Immer wenn die Musik aus war, kam der wilde Stier …
(Dahinter: Buchssträucher verstecken das wilde Permakultur-Beet)


… und alle Kinder flüchteten sich auf die Luftmatratze.
“Aber da haben wir doch alle gar nicht genug Platz?” Fragte anfangs ein Kind. “Na dann müßt ihr euch eben übereinander legen ;-) !” Meinte meine Schwester.
Eine Variation des Musikspieles ohne Matte war dann Kaktus-Stachelstibitzen (Kluppen vom Rücken der anderen Kinder auf eigenes T-Shirt klemmen – wer am Schluß mehr hat)


Im Wilden Westen gab es ja auch Goldsucher.


Sie wuschen ihre Schätze im Fluss.


Mit ihrer Beute gingen sie wieder ins Dorf.


Zwei Kinder hatten sogar ihre Schmuckketten von der Indianerparty letztes Jahr mit dabei.


Die Steine heuer gefielen auch allen. Und da alle verschieden waren, gab es keinen Streit deswegen, ob irgendwer mehr hatte, sondern Bewunderung, wer “den” oder “jenen” tollen Stein hatte.
Die Deko-Steine hatte ich aus einem Bau- (Kunststoff) und Möbelhaus (Glassteine).


Auch mit den Steckenpferden gab es davor schon ein Spiel.
Oft sind es die einfachsten Dinge, die den größten Spaß machen.


Die Kinder im “Geheimbaumhaus”.


Das Lagerfeuer war auch wieder ein toller Gag.
Doch die Kinder sind vorsichtig …


… und schützten sich vor einer “Rauchgasvergiftung”  ;-)


Dann spielten sie wieder “Fort”, Security, brachten Perde in Sicherheit …


Das Grillen war zwar abenteuerlich, aber man sieht …
die Erwachsenen hatten danach mehr Freude am Sitzen bei der Feuerstelle ;-)


Ja, also das Feuerlöschen war auch wieder lustig für die Kinder :-)

Und wie sollte es anders sein: Das ganze rohe Gemüse (geschnittene Paprika und Tomaten) war komplett weg, anderes blieb über. Und selbst da fragten die Kinder, ob man das überhaupt warm machen muss.

Essen? Kein Thema irgendwie. Für die Erwachsenen, ja etwas – zum gemütlich sitzen.
Früher hatte ich extra Rohkost-Zubereitungen vorbereitet oder gar relativ hochpreisige Exotenfrüchte. Jetzt achte ich auf allergenarme, E-Nummern-freie Nahrungsmittel für die Gäste, wo ich auch bei meinem Kind dann nicht so große Bedenken habe. Die Kinder sind ohnehin anders beschäftigt.

Allerdings: Unser Sohnemann beklagte nach der Party einen “roten Popo” – er schaut immer nach, ob alles paßt in der Richtung. Daher: Sein Mottowunsch für nächstes Jahr: Hawaii-Party  ;-)
Er will wohl nur noch Lebensmittel, die weitgehend unverarbeitet sind.

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