Archive für 27.7.2009

Vorwort

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Sie finden hier einen Beispiel-Querschnitt meiner Ernährung von Winter (Jänner) bis Sommer (Juli) 2009. Zu manchen Bildern habe ich kleine Zusatzinformationen hineingestreut.
Viel Spaß beim anregen lassen und den meist kurzen Texten!

Einen Überblick zu den Hintergrundinformationen zur praktizierbaren Rohkost wird es in ein paar Monaten als - unterhaltsames - Buch geben.

Ergänzung am 20.8.2009: Das Linkforum habe ich nun als Austauschforum umgestellt: http://forum.allesroh.at/
Ziel des Forums ist die Förderung einer natürlichen Lebens- und Ernährungsweise, die eine hochprozentige Rohkosternährung auf die Dauer zufriedenstellend und mit vollständiger Abdeckung bewirkt.
Vermeidung von sich bei Rohis typisch entwickelnden Mängeln wie B12, Eisen, Omega 3-Mängel, Haarausfall, Allergien, Entzündunsgprozesse, Leberprobleme, Nervenprobleme wie Zuckungen uvm.

Ergänzung am 2.6.2010: Um mich gänzlich Wartungs- und Schreibarbeiten widmen zu können, befindet sich das Forum derzeit in Pause bis Sommer 2011.

Alles Liebe,
Angelika

Mail: kontakt@allesroh.at
Skype: anamcara1974
Rohkost-Austauschforum (derzeit Pause bis Sommer 2011): http://forum.allesroh.at/
Web: http://www.allesroh.at/
Impressum, Hintergrund: klick

Fotos von vor 7 Jahren und jetzt
vorher - nachher - abgenommen
Davor trotz viel Makeup scheckig wegen Ekzemen - 7 Jahre später ohne Makeup

Schluss mit Schleim, Angina und Schnarchen

Als ich vor einigen Jahren anfing, roh zu essen, war einer meiner größten Erfolge, dass meine Nasenschleimhaut nicht mehr angeschwollen war. Bis dahin hatte ich schon über 7 Jahre Tag und Nacht (!) Nasenspray verwenden müssen um frei durchatmen zu können. Etwas, das sogar eine schiefe Nasenscheidenwand verursacht, wie mir kürzlich ein ehemaliger Pharmavertreter erklärte (war bei mir auch so).

Das war so beeindruckend auch für meinen Partner, dass er von einem Tag auf den anderen keine Milch mehr trank. Nur noch etwas in seinem Kaffee.
Der Erfolg war für unsere Beziehung sehr groß: Er hatte nämlich schon seit längerem in der Nacht schwer und laut geatmet gehabt, ja … er hatte geschnarcht. Wir hatten uns damals darauf geeinigt, jeweils verkehrt herum zu schlafen. Dieses Kapitel ist längst vorbei, wir können wunderbar im Familienbett ein- und ausschlafen.

Unser Sohn ißt auch keine Milchprodukte. Hat er - selten - einmal soetwas eingenommen, schnarcht er.
Wir erzählen es ihm dann in der Früh und fragen ihn, ob der denn etwas mit Milch gegessen hätte. Da es für ihn auch nachvollziehbar ist, versteht er die Konsequenzen.

Diesen Winter kam ich einmal von der Firma nach Hause und es stand mir ein kleiner Mann im Gang entgegen, mürrisch, die Hände in den Pullover versteckt. Er sagte: “Ich habe Angia.” Und machte dabei ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. Es war das erste Mal, dass er krank war, und mit Oma sogar zum Arzt ging.
Unser Sohnemann hatte das noch nie gehabt … wir, seine Eltern, klärten ihn dann auf, dass dies viele Kinder mehrmals im Jahr hätten und sein bester Freund doch deswegen sogar schon Mandeloperiert sei. Auch hier wurde ihm schnell klar, dass er seine Gesundheit selbst beeinflussen kann.

Ich habe in meiner Rohkostpraxis erlebt, dass der Körper immer wieder Dinge zum Ausscheiden hat. Etwas, das entschleimt, sorgt vor und entfernt die Stoffe schonend “aufgeteilt”. Auch “weißer Schleim” bei den Augen gehört bei mir schon lange der Vergangenheit an. Es sammelt sich dadurch nicht erst an. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich auch täglich zumindest ein wenig Blattgrün von Pflanzen wie den Kreuzblütlergewächsen esse. Sie bewirken eine stetige schonende Entschleimung. Milchprodukte können sie bei uns allerdings auch nicht kompensieren (Genehmigte Ausnahme für unser Kind: Butter bzw. Fettes mit wenig Eiweiß).

Am meisten Wirkstoffe beinhalten die Blätter. Aus ihren Wildformen wurden zahlreiche Zuchtgemüse wie Blumenkohl, Radieschen, Brokkoli uvm. gezüchtet. Im Senf wird die Substanz auch zu erhitztem (Zucht-) Fleisch extra empfohlen.

Eine wunderbar gut zu erkennende und häufig zu findende Quelle derzeit sind auch die Meerrettichblätter, die häufig noch viel größer gewachsen sind als auf folgendem Foto - insb. wenn die Wurzel schon mehrere Jahre alt ist.

Sie ist auch als “Kren” bekannt. Die Stelle, wo die Blätter wachsen kann man sich gut merken, die Pflanze kommt dort jedes Jahr wieder. Die Blätter schmecken zart nach der Krenwurzel, deutlich milder - aber doch etwas scharf. ;-)

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