Archiv der Kategorie Früchte

Vorwort

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Sie finden hier einen Beispiel-Querschnitt meiner Ernährung von Winter (Jänner) bis Sommer (Juli) 2009. Zu manchen Bildern habe ich kleine Zusatzinformationen hineingestreut.
Viel Spaß beim anregen lassen und den meist kurzen Texten!

Einen Überblick zu den Hintergrundinformationen zur praktizierbaren Rohkost wird es in ein paar Monaten als - unterhaltsames - Buch geben.

Ergänzung am 20.8.2009: Das Linkforum habe ich nun als Austauschforum umgestellt: http://forum.allesroh.at/
Ziel des Forums ist die Förderung einer natürlichen Lebens- und Ernährungsweise, die eine hochprozentige Rohkosternährung auf die Dauer zufriedenstellend und mit vollständiger Abdeckung bewirkt.
Vermeidung von sich bei Rohis typisch entwickelnden Mängeln wie B12, Eisen, Omega 3-Mängel, Haarausfall, Allergien, Entzündunsgprozesse, Leberprobleme, Nervenprobleme wie Zuckungen uvm.

Ergänzung am 2.6.2010: Um mich gänzlich Wartungs- und Schreibarbeiten widmen zu können, befindet sich das Forum derzeit in Pause bis Sommer 2011.

Alles Liebe,
Angelika

Mail: kontakt@allesroh.at
Skype: anamcara1974
Rohkost-Austauschforum (derzeit Pause bis Sommer 2011): http://forum.allesroh.at/
Web: http://www.allesroh.at/
Impressum, Hintergrund: klick

Fotos von vor 7 Jahren und jetzt
vorher - nachher - abgenommen
Davor trotz viel Makeup scheckig wegen Ekzemen - 7 Jahre später ohne Makeup

Ein Tag im Sommer

Heute auf dem Weg durch die Natur fand ich …


Zuerst einen unserer Feigenbäume. Die meisten kennen die süßen Feigen.
Doch die Blätter schmecken auch sehr gut und es gibt sie länger :-)
Der Baum mag südseitige Lage, am besten bei einem Haus, wo auch im Winter noch Wärme abstrahlen kann.


Im Garten fand ich die Apfelbeere, die jetzt schon sehr saftig und süß schmeckt.


Die Himbeeren … auch ihre Blätter sind sehr gut, wenn auch nicht so einladend.


Die Malve sähe ich auch jedes Jahr aus. Nicht nur die Blätter sind gut,
die “Käsepappeln” sind auch unterwegs ein sehr guter saftiger und reichhaltiger Proviant.
Davon kann man mehr essen. Wie auch Linde, Hibiskusblätter; Durianfrucht mit Linde paßt sehr gut, da alle Malvengewächse sind.


Auch der Sanddorn ist nun schon bereit. Der Vitamin C Gehalt ist ja bekannt. Dieser Frucht sagt man (auch) nach, dass sich jene Mikroorganismen darauf mit Vorliebe ansiedeln, die auch B12 produzieren. Einen Traubenzuckerüberhang weisen sie jedenfalls auf.


Auch Lavendel schmeckt - in kleinen Mengen - gut. Erinnert etwas an Zimt und rundet ab.


Alle Pflanzen mit ätherischen Ölen haben eine antibiotische Wirkung …


… wie auch der Oregano …


… den man im Schatten getrocknet auch wunderbar mörsern
und für den Winter aufheben kann.


Oder für Gurkensalat, evtl auch für Gäste.
Ich esse eher selten Salat, kann aber im Beruf auch praktisch sein.
Wenn, würzen wir immer sehr stark wegen der fehlenden Spurenelemente (etc.) im Kulturgemüse.
Zwiebel wirkt noch stärker als ätherische Pflanzenblätter, daher hat er auch entsprechende Aus-wirkungen.
Für die Sinne: Vor Salaten immer die Einzelkomponenten testen, ob ein Bedarf besteht.


Dann ging ich in den Fluss …


… waten ist herrlich im Sommer.


Dabei sah ich bei flachen Stellen kleine Fische (”Babystation”).
Immer wieder erstaunlich, wie nah man Fischen kommen kann.


Und viele Weidenbäume. Die Blätter und Äste wurden lange Zeit viel genutzt (Antikonzeptiv, entzündungshemmend, Behälter wie Körbe, …)


Auf dem Weg nach Hause …


… ließ sich noch dieser schöne Perlmutfalter fotografieren


… stolze Pferde …


… und der Wasserfall.

Kinderparty

Oft ist die Frage, ja was mache ich denn bei einer Kinderparty?
Am besten ist, Essen sekundär zu betrachten.

Da mein Schwesterherz Kindergartenpädagogin ist, fiel es mir jedes Jahr leicht, ein neues Motto zu verwirklichen. So wie:
* Tiere/Dschungel (auch super gewesen für die ganz Kleinen, die dann schmusende Babytiere spielten, Tastspiele),
* Piraten (da war ein stabiler Bettüberzug ein Hit, wo alle auch die Kinder einzeln in die Luft warfen - wie auf Wogen und das Versenden von Wünschen auf Papierschiffchen im Fluss),
* Indianer (mit Lagerfeuer, Schmuckbasteln, Pfeilschnitzen, Schatzsuche und heuer zum Beispiel
* Wild West/Cowboys. - Davon hier ein paar Fotoeindrücke:


Unser Sohnemann bei der Stärkung bei den Vorbereitungen mit einer Mango.


Papier für alle optischen Vorbereitungen wie Sheriffsterne, Kühe, …


Die Tische für Kinder + Erwachsene (Wurden zeitweise nur wenig benutzt. Die für die Erwachsenen am Schluß, als die Kinder frei spielten. Weil manche Erwachsene von Gelsen gestochen wurden, stellten wir später eine Duftlampe mit Eukalyptus/Lavendelöl-Wasser auf den Tisch.)


Meine Schwester bei der Eröffnungsgeschichte zur WildWest-Party, nach dem Lied und der Sheriffstern-Übergabe (dahinter Melissenstaude und Kinderbeet, Grün-Höhle).


Vor der Jagd nach den Viehdieben wurde natürlich auch Lassowerfen geübt.
(Dahinter unten Girsch, darüber Minze, Brennessel u.a.)


Die Lasso-Kuh in Pension neben u.a. Borretsch, Artemisia und Pfirsich.


Cowboys üben sich sehr gerne im Zielschießen: Hier mit Wasserpistolen auf eine Riesenflasche.
(Dahinter: Schilf)


Musik-Spiel: Immer wenn die Musik aus war, kam der wilde Stier …
(Dahinter: Buchssträucher verstecken das wilde Permakultur-Beet)


… und alle Kinder flüchteten sich auf die Luftmatratze.
“Aber da haben wir doch alle gar nicht genug Platz?” Fragte anfangs ein Kind. “Na dann müßt ihr euch eben übereinander legen ;-) !” Meinte meine Schwester.
Eine Variation des Musikspieles ohne Matte war dann Kaktus-Stachelstibitzen (Kluppen vom Rücken der anderen Kinder auf eigenes T-Shirt klemmen - wer am Schluß mehr hat)


Im Wilden Westen gab es ja auch Goldsucher.


Sie wuschen ihre Schätze im Fluss.


Mit ihrer Beute gingen sie wieder ins Dorf.


Zwei Kinder hatten sogar ihre Schmuckketten von der Indianerparty letztes Jahr mit dabei.


Die Steine heuer gefielen auch allen. Und da alle verschieden waren, gab es keinen Streit deswegen, ob irgendwer mehr hatte, sondern Bewunderung, wer “den” oder “jenen” tollen Stein hatte.
Die Deko-Steine hatte ich aus einem Bau- (Kunststoff) und Möbelhaus (Glassteine).


Auch mit den Steckenpferden gab es davor schon ein Spiel.
Oft sind es die einfachsten Dinge, die den größten Spaß machen.


Die Kinder im “Geheimbaumhaus”.


Das Lagerfeuer war auch wieder ein toller Gag.
Doch die Kinder sind vorsichtig …


… und schützten sich vor einer “Rauchgasvergiftung”  ;-)


Dann spielten sie wieder “Fort”, Security, brachten Perde in Sicherheit …


Das Grillen war zwar abenteuerlich, aber man sieht …
die Erwachsenen hatten danach mehr Freude am Sitzen bei der Feuerstelle ;-)


Ja, also das Feuerlöschen war auch wieder lustig für die Kinder :-)

Und wie sollte es anders sein: Das ganze rohe Gemüse (geschnittene Paprika und Tomaten) war komplett weg, anderes blieb über. Und selbst da fragten die Kinder, ob man das überhaupt warm machen muss.

Essen? Kein Thema irgendwie. Für die Erwachsenen, ja etwas - zum gemütlich sitzen.
Früher hatte ich extra Rohkost-Zubereitungen vorbereitet oder gar relativ hochpreisige Exotenfrüchte. Jetzt achte ich auf allergenarme, E-Nummern-freie Nahrungsmittel für die Gäste, wo ich auch bei meinem Kind dann nicht so große Bedenken habe. Die Kinder sind ohnehin anders beschäftigt.

Allerdings: Unser Sohnemann beklagte nach der Party einen “roten Popo” - er schaut immer nach, ob alles paßt in der Richtung. Daher: Sein Mottowunsch für nächstes Jahr: Hawaii-Party  ;-)
Er will wohl nur noch Lebensmittel, die weitgehend unverarbeitet sind.

Bob Marley, Rasta und Rohkost

Ich hatte heute Bob Marley mit seinem Lied “Weine nicht, Frau” (No woman, no cry) aus gegebenem Anlass verlinkt.

Tatsächlich hat gerade Bob Marley einen klaren Bezug zur Rohkost. Er identifizierte sich ab Mitte der 1960er Jahren mit der Religion der Rastafari.

Diese haben folgende Ernährungsvorstellungen:
Rastas ernähren sich von einheimischen Früchten wie Brotfrüchte (Maulbeergewächs), Ingwernüsse, Wassermelonen, Wegerich, Hanfsamen, Sternäpfel, Mangos, Papayas, Kokosnüsse, Bananen, Orangen, Ananas, …, Erbsen, Akee (Fettfrucht), Salzfisch und Reis. Falls Reis oder Zucker in Zubereitungen verwendet wurden, so stehts braune, energiereiche Sorten. Sie verwenden sonst kein Salz, aber Pfeffer und andere Gewürze. Trinken keinen Alkohol sondern Wasser, Tee und Säfte.

Brotfrüchte

Als Geschirr benutzen sie Kokosnussschalen und aus Holz geschnitzte Bestecke.

Dieser Einfluss kam aus der Bibel, denn Rastafari war ein christlicher Einschlag. Interessant dabei ist auch, dass die Israeliten nach der Befreiung von der Sklavenschaft durch die Ägypter (”Brotfresser” damals auch genannt) den Gurken (Gewächsen) und Lauch (Gewächsen) und dem Fisch des Nils nachtrauerten, worauf Ihnen JAH Fleisch gewährte (4. Mose 11).

Sie bedauerten, in diesem Bezug ausgewandert zu sein.

Rastas lehnen künstliche Nahrung, Dosennahrung sowie Fleisch und Alkohol ab.
Sie sagen: “Damit der Kopf denken kann, muss der Körper gesund sein”.

Sehr schön auch der Song “Dreamland” (ursprünglich von Bob Marley & The Wailers):

Text:
Es gibt ein Land, von dem ich gehört habe,
so weit über dem Meer (Wiederholung)
Um mein Traumland zu haben
würde wie der Himmel für mich sein (Wiederholung)

Wir bekommen unser Frühstück vom Baum,
Wir bekommen unseren Honig von den Bienen
Wir machen einen Ritt auf den Wasserfällen
und alle Schöpfung/Pracht haben wir.

Und wir leben zusammen auf diesem Traumland
und haben so viel Spaß (Wiederholung)
Oh, was für eine Zeit wird das sein,
Oh ja, wir werden warten, warten, warten und sehen
Wir zählen die Sterne im Himmel …

Mir fiel an den Aufnahmen von Bob Marley immer seine klaren Gesichtskonturen auf. Bei Musikern ist das nicht immer so üblich. Eiweiss- und Alkoholüberlastungen sind oft ins Gesicht geschrieben.
Dennoch: Im Endeffekt starb er an den Drogen.
Das im vorherigen Beitrag verlinkte Video zeigt ihn 1979.
1980 wurde Tumorbefall der Leber, Lunge und Gehirn diagnostiziert, schon im Mai 1981 erlag er dem Krebs.

Mehr über Rastafaris: http://www.rasta-revolution.de/ital/

Ernährung im Juli

Im Juli fühle ich mich ja fast wie im Dschungel, Lebensmittel sind in der Natur reichlich vorhanden.
Da paßt das Lied “Jungle Drum” von Emiliana Torrini gut dazu:

Das steht derzeit auf meinem Speiseplan:


Borretsch - gut für Herz, Mut - Haut und Gehirn
Von den Blättern, Blüten bis zu den grünen Samen gut essbar.
Die Haare enthalten Kieselsäure -> gut für straffe Haut.

Gänsefingerkraut (eigente sie wie Beifuss gut zum längeren Kauen)

Brennessel. Fein wegen Eisen. Ich falte die Blätter - so wie auch
bei Malve und anderen grösseren Blättern.
In diesem Fall, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Die kleinen Birnen werden bald reif sein.

Äpfel und Birnen, heuer gut bestückt.
Bei alten Sorten wechseln sich gerne mit dem Tragen ab.

Beifuss/Artemisia. Unser aller Lieblingsblatt hier.

… auch gut in Kombination mit Pfefferminze: Wie Kaugummi

Permakultur hat ein bißchen was von “Kraut und Rüben” ;-)

Getrocknete Maulbeeren als Süssigkeit

Marillen/Aprikosen sind derzeit herrlich reif.
Fallobst habe ich davon am liebsten.
Die Blätter mag ich in diesem Fall nicht so gerne dazu.

Lindenbaumblätter (auch gut für Magen).

Schattenmorellen (Sauerkirschen) und Ringlotten/Mirabellen.
Die Blätter der Schattenmorellen schmecken etwas wie nach Zimt dazu.
Unerwartet würzig und köstlich.
Sie haben auch ein besseres Traubenzuckerverhältnis als Süsskirschen.
Ich finde, das schmeckt man gut heraus.
Ähnlich wie der Unterschied Orange - Grapefruit.

Blätter des Hibiskus - mild und bekömmlich wie die des Lindenbaumes und der zarten Malve.

Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren (gut für Nachtsichtigkeit u.v.m.)

Girschblatt, dahinter Vogelmiere.
Letztere esse ich derzeit weniger, da soviele andere Blätter wachsen.

Schattenmorellen und süsse Wildkirschen im Grössenvergleich

Neben häufig Bananen, selten Durian sind wilde Feigen (von Orkos)
meine Lieblings - “kleine Süssigkeit”.

Die Weidenblätter sind bitter. Wirken entzündungshemmend, fiebersenkend,
harntreibend und schmerzstillend.
Ein kleines Blättchen einfach so ab und zu ist gut.

Kleine Obstkörbe

Das esse ich derzeit - wo ich ihn auch finde - mit Passion: Schilf

Geschält ist es innen saftig, knackig und mild-süss.
Ein, zwei Schilfgräser esse ich meist pro Tag.

Sonst esse ich noch Forelle, meist täglich Gundermann, ab und zu Kakao, seltener derzeit 1 Kaffeelöffel eingeweichten Leinsamen (alle paar Tage), Kokoswasser und halbgetrocknete schwarze Oliven. Rest ist vernachlässigbar.

Verpflegung im Urlaub

Heuer bin ich fuer ein etwa 2,5 Wochen mit Zelt und Schlafsack im Sueden Europas unterwegs.
Das ist nicht lange - doch eine haltbare Basisverpflegung,  habe ich mir mitgenommen:

Einige Wildpflanzen wie Artemisia, Minze, Malve usw habe ich mir aus dem Garten in einem Plastiksack mitgenommen. Fuer die erste Zeit half er mir wunderbar - bis ich die hier vorhandene Vegetation erkundet hatte.
Als Kohlenhydratquelle natuerlich Honig (mit Traubenzuckerueberhang), Bananen, getrocknete wilde Feigen und als Reserve falls ich sonst nichts finde - Suesskartoffel.
An Fetten vor allem Leinsamen, den ich wunderbar schnell einweichen kann. Meine halbgetrockneten schwarzen Oliven hatte ich leider vergessen (naja, ich dachte mir, ich finde hier noch Ueberreste von der letzten Ernte, mal sehen).
Und natuerlich ein paar Nuesse wie Pekannuesse. Dann Pollen, Sonnenblumenkerne und , was ich auch ueberall bekomme  und ein wunderbarer Durstloescher ohne Abfall ist: Gurke.

Schnell habe ich hier interessante Wildpflanzen fuer die taegliche Versorgung gefunden:

Malve Suessgrass

Malve (schuetzt den Magen) und Suessgras (nicht nur fuer die Haare …)
Von den Malvenblaettern kann ich mehr essen.

Kreuzbluetler

Kreuzbluetler (entschleimend) und mit herzhaftem Senfgeschmack (nur ein bisschen davon)
Hier sieht man die typische Bluetenform, die Kreuzartig angelegten gelben Blueten.

Maulbeerbaeume sind gerade eine wunderbare Versorgungsquelle hier.
Ein wunderbares Zuckerverhaeltnis (mit Traubenzucker), eine Beere (Phenole!) - daher sogar relativ zahnschonend.
Von dem im Schatten angetrockneten Maulbeeren habe ich mir einen Proviant fuer den Winter eingesammelt.

Das trockene Gras unter den Baemen und der warme Wind vom Meer sind ideal zum Antrocknen.
Meine Lippen sind hier von den vielen Beeren so dunkel geworden ;-)

Es gaebe ja noch so viel zu zeigen, Kirschbaeume (sehr intensiv) und Johanniskraut (eher abzuraten wegen der erhoehten Sonnensensibilitaet darauf - wobei man bei so viel Sonne und lieben Menschen um sich keine zusaetzliche Stimmungsheber braucht), Fisch. Die saftigen frischen Algen finde ich noch besonders erwaehnenswert - versorgen sie doch unter anderem mit Salz, Kieselsaeure (straffe Haut) u.v.m.

Die meiste Zeit denke ich an ganz andere Dinge … die Ernaehrung laeuft nebenbei und ist bei der Waerme kaum notwendig. So liege ich wie diese Eidechse neben mir in der Sonne oder im Schatten (ggf. mit Olivenoel + Sanddornoel)

Fotos von der Rohvolution, der Rohkostmesse in Berlin

Stefan war auf der Rohvolution, der Rohkostmesse in Berlin.
Es ist mir eine Freude, seine Fotos und Beschreibungen hier zu präsentieren: Ich finde, ein schöner Eindruck dieser ersten Rohkost-Messe!

Die Messe fand in der Sporthalle des Freizeit- und Erholungszentrums (FEZ) Berlin
statt, die man erreichte, wenn man in Richtung Schwimmhalle ging:

Nur sehr kleine Plakate wiesen an dieser Stelle auf den Raum hin, so daß viele Besucher ihn erst fanden, nachdem sie sich nach dem Weg erkundigt hatten. Hier
der Eingang der Messehalle:

Gleich gegenüber dem Eingang der große Stand von Keimling:

Ein paar Meter weiter luden Bernd und Vera zu Reisen in exotische Länder ein:

Petra vom Wamos Berlin im Gespräch mit Rohkost-Interessierten:

Die Veranstalterin, Nelly Reinle Crayon, die rechte Frau auf dem Bild:

Der Stand von Orkos war fast immmer voll. Es war nicht einfach, dieses Bild zu
machen. Hier sieht man Angela beim Sortieren von Nüßchen:

Rahel erklärt etwas:

Gläser mit verschiedenen Keimlingen am Stand von Eschenfelder:

In der Mitte der Halle gab es einen großen Bereich, in dem man sich hinsetzen und
essen oder plaudern konnte. Eine sehr gute Idee der Veranstalter:

Cornelia (rechts) mit einer Besucherin, die die Thermal-Akupressur-Massage-Liege ausprobiert:

Ein gut gelaunter Masseur bot seine Dienste an…

…und hier seine eben so gut gelaunte Kollegin:

Das Massage-Gestell hat in der Mitte natürlich eine Öffnung, damit man
Luft kriegt.

Der Stand der Wurzel mit Michael Delias und Tonnen an Büchern, aber auch
(links, nicht zu sehen) diversen rohen Produkten:

Hier stellte Rüdiger Sagenschneider seine Gemälde roher Kost aus, zwei
Bilder von Cempedaks:

Ein Stand von Rainbow mit diversen zubereiteten rohen Köstlichkeiten:

Bringewald an seinem Stand von SourceOfLife im Beratungsgespräch:

Ein Wasserfilter aus der Nähe:

Hier ein Stand mit diversen Sorten von Oliven…

…und hier der Extrakt daraus, aber auch aus anderen Ölfrüchten:

Ein weiterer Stand mit gesundem Wasser:

Zum Abschluß ein wunderschönes Bild von Rahel und Michael Delias:

Fotograf: Stefan vom Rohkost-Wiki http://www.rohkostwiki.de/
Keine kommerzielle Verwendung der Bilder erlaubt.

Ostern - … und welche Farben hat Ihr Speiseplan?

Nach einem Frühlings-Spaziergang bastelten wir heute österlichen Schmuck und Leckereien:

Zwar war beim Zubereiten des Marzipans das Schlecken lecker, doch die tolle reife Mango (Smaragd) mit dem Granatapfelkern war dann schneller verputzt.

Nebenbei hörten wir Frühlings- und Kindermusik. Das Lied “Grün Grün Grün” gefällt uns besonders. So soll doch alles im Leben ausgewogen sein.

Meine rohe Ernährung Anfang März


Größeres Bild mit “klick”

Derzeit auf meinem Speisetisch:

Wildpflanzen:

  • Gundermann (täglich ein paar Blätter; Minzeverwandt)
  • Erdbeerblätter, auch Brombeerblätter (nach Gefallen)
  • Kreuzblütler (Sprossenkohl wie auch Ziergewächse etc)
  • Minze, Beifuss (derzeit getrocknet; die Aromen sind trotzdem stark)
  • Mangold (grün und rot)
  • Basilikum (aus dem Biotopf)
  • Petersilie (ab und zu ein paar Stängel)
  • Vogelmiere (eine gute Handvoll täglich)
  • Borretsch (aus neuer Fensteranzucht für späteres Aussetzen im Garten)
  • Stangensellerie (ab und zu)
  • Feldsalat (derzeit 2 Handvoll)
  • Weizengras (selbst angekeimt und wachsen gelassen - täglich 2 - 3 Mundportionen)

Früchte:

  • Hagebutten (näher am Fluss, wo es noch kühler ist, sind noch essbare zu finden)
  • Granatapfel, Heidelbeeren (davon sehr viel - bin über das ganze Jahr ein Beerenfan)
  • Bananen (sehr reif)
  • Äpfel (aus dem Garten derzeit schon aus, sonst sehr pektinreiche Sorten)
  • Orangen (ab und zu, eher seltener)

Fettes:

  • eingeweichter Leinsamen (ca. 2 EL im Schnitt pro Tag - weil es nicht soviele Wildpflanzen gibt derzeit)
  • Fisch (derzeit mind. 2 Mal die Woche - Forelle, Heilbut, Kabeljau, Wildlachs, …)
  • Hühnerleber (Freilandhaltung - derzeit leider nicht so optimal versorgt, dennoch noch immer stark)
  • Nüsse (eher weniger, aber wenn Walnüsse, Mandeln, Paranüsse)
  • Kokosnuss (in geringerem Maße, haben aber auch viele Kohlenhydrate)

Sonstiges:

  • Salzsole (ab und zu 1 EL Sole in 1/4 Liter Wasser, da hier die Pflanzen nicht so wie bei Küstennähe so salzhältig sind)
  • Datteln (derzeit ab und zu Bahree soft)
  • Wildfeigen (getrocknet, immer wieder mal)
  • Honig (fein auskristallisierter wegen Traubenzuckerüberhang - selten aber doch - z.B. Eukalyptus, Orange)
  • Kakao (für den Arbeitskick ab und zu)
  • Wasser (Vöslauer oder St. Leonhard oder aus dem Fluß auch ab und zu)

Schätze unter dem Schnee, Heilerde, Granatapfel

Gestern war es sehr winterlich: Eine Schneedecke darauf, aber die Vogelmiere schaute schon viel stärker als zuletzt aus:

Da konnte ich mir eine gute Handvoll in den Mantelsack stecken!
Auch grünes Gras kauen (und den Trester dann ausspucken) schmeckt gut.
Ich habe den Eindruck, es enthält viele Vitalstoffe (Süßgras -> Haare, …)
Knoblaurauke war wegen des Frostes noch zu bitter.

Wir hatten im Schnee unseren Spaß

Und sprachen mit den Besitzern der Ziege vis a vis vom Fluß.
Unglaublich, als Zicklein war sie vor 2 Jahren einem Kind (in einer Wohnung) zu Ostern geschenkt worden.
Ziegen werden bis zu 30 Jahre alt … und sie wird wohl bald in ein angemessenes Gehege kommen.
Ich fragte, ob sie Milch geben würde: Nein, das machen sie nur, wenn sie Zicklein hätten.
(Da haben wir es wieder mal …)

Zu Hause legten wir unser Feuer nach (Strahlungswärme tut gut)

Und ich trank einen Eßlöffel grüne Erde auf ein lauwarmes Glas Wasser.
Sehr vollmundig …
Vorteilhafterweise wird die Heilerde von Orkos nun in Papier und nicht mehr in Kunststoff geliefert.
So hält sie sich auch besser bei mir.

 

Unsere beiden Sumpfschildkröten bekamen vorgestern auch ihr neues Zuhause.
Mit 3 Kopyor-Kokosnüssen als Höhlen (unter anderem).
Am liebsten essen sie … Forellen! Die Schnecken hatten sie aber auch schnell verputzt, die zur Reinigung auch hineingekommen waren. Sonst auch Insekten.

Derzeit habe ich eine Granatapfelphase.
So zerteile ich sie: An den Erhebungen ritze ich mit dem Messer von Pol zu Pol ein. 

Den Pol oben und unten schneide ich (davor) auch ab:

So kann ich ihn dann ohne viel zu spritzen auseinander brechen.

… und von den Pyramidenteilen die roten Kugeln abbeissen.

Über den Granatapfel gibt es viel zu berichten. Vom Symbol über die Wirksamkeit, Aphrotisiakum, lokales Verhütungsmittel, Fruchtbarkeitsbringer, Eisenlieferant (+ Vitamin C zur guten Resorption) - kurz gesagt … ein Jungbrunnen. Aufgrund des eigenen hohen Alkaloidgehaltes in der Schale muss diese Frucht auch nicht besonders geschützt werden. Daher ziehe ich konventionelle Sorten den süß gezüchteten aus den Bioläden (etc.) vor.

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