Archiv der Kategorie Früchte

Rohkost-Tischkalender zum selber drucken

Etwas verspätet, aber nun fertig: Der Rohkost-Tischkalender 2012 zum selber drucken.
Rohkost - Tischkalender 2012 zum selbst drucken (PDF, 11.211 KB):
http://www.allesroh.at/kalender/Allesroh_2012_Tischkalender_A4.pdf

Rohkost im Jänner

Grüß euch,

jetzt ist zwar die kalte Jahreszeit, aber ich kann hier immer noch einiges finden.
Und das ist nur ein Ausschnitt.
Am Wochenende habe ich dazu ein paar Fotos gemacht.
(Jaja, bei vielen Pflanzen muss man sich hockerln (-: )

Der Beifuss ist nun eingetrocknet, aber den esse ich immer noch.
Er schmeckt sehr aromatisch - ich liebe ihn.

Beifuss

Die Minze wächst unter anderem in der Nähe des Hauses.
Bei ihr habe ich noch mehr grüne Blätter.
Doch die ätherischen Öle würde ich auch aus den getrockneten
Blättern finden. Gundermann ist auch sehr gut.

Gras ist wie immer da.
Kreuzblütler wären auch immer zu finden, habe ich
diesmal aber nicht fotografiert. Wohl, weil ich an dem
Tag Ruccola aß (kommt noch).

Gras

Hagebutten schmecken auch sehr gut, wenn sie schon weich sind:

Hagebutten

Ein paar Blätter der Hopfenblüten mag ich auch ab und zu
(Achtung, gelten als giftig, schmecken wie Bier)
Die machen auch zusätzlich gute Laune :-))

Hopfen

Die Malve ist so brav, die kommt und kommt .. zwar nur ein
bißchen, aber immer wieder.

Malve

Und auch der Borretsch ist heuer lange da (meist jedenfalls
bis Weihnachten hier). Tapfer treib er weiterhin neu aus.

Borretsch

Sanddorn: Sie sind schon sehr weich jetzt - aber immer noch
sehr lecker! Ich esse meist so 4 - 5 Stück.

Sanddorn

So sieht unser Obstkörbchen aus:
Granatäpfel, weiße Grapefruit und derzeit außerdem
noch Babybananen, Genadillen.
Die Weintrauben fanden wir nicht so toll.

obst

Und die Gemüseecke:
Petersilien (ich mag die Stängel), Schwarzwurzel, Tombinambur,
Selleriestangen, Sellerieknollen, Fenchel (Rest), Salat, rote Paprika, Spinat
(selten, meist eher Vogelmiere), Basilikum, Ruccola, Feldsalat,
Knoblauch, Zwiebel;
Ich esse meist die ersten fünf, Basilikum und auch Ruccola.
Auf Feldsalat werde ich wohl bald auch wieder mehr zurückgreifen
müssen.
Tombinambur, Süßholz wie auch Sellerieknollen lasse ich etwas
weich/gummiartig werden. Die Sellerieknolle schneide ich meist
in 3 - 5 mm dicke Scheiben. Von den beiden anderen beiße ich
meist direkt ab.

Gemüse

Was sonst noch:
Datteln, etwas Wabenhonig (Heide von Orkos *hmhmm*),
schwarzer und weißer Sesam

datteln

Und etwas Deftiges:
Gereifte Safus, schmecken besser als Trüffel.
Meinen letzten Fisch hatte ich letztes Jahr am Anfang (eigentlich
vor) dem Silvester-Treffen. Hm, wird evtl diese Woche
nochmal, ist eher unsicher.
Gestern habe ich restliche Fleischstücke (und ein neues
Stück Wildschwein-Schlegel das ich kürzlich bekam)
vorbereitet zum Trocknen, es wäre zu schade darum, es
wegzuwerfen!
Die Safus waren einfach … *wow*

Safu

Was habe ich heute gegessen:
2 Blätter Beifuss, 2 Blätter Borretsch, 5 Grashalme,
7 Stängel Petersilie, 3 junge Spinatblätter, eine  kleine Apfelbanane,
eine Grapefruit, Fleisch einer Pagode (Trinkkokosnuss),
8 Trockenfeigen, etwas Süßholz, Galgant, Zimtrinde,
(alle drei gekaut und später ausgespuckt diesmal), einen Granatapfel

Gestern abend hatte ich etwa 10 Macadamianüsse gegessen,
mit den 10 oben gezeigten Safus vom Nachmittag haben die  lange
vorgehalten. Hunger habe ich nämlich noch immer keinen weiteren.

So kann ich den Winter gut überstehen - auch wenn ich derzeit
außer Haus gehe wenn es noch (länger) dunkel ist und
heimkomme, wenn die Sonne schon länger untergegangen ist.

fa

Das macht Spaß und hebt die Stimmung - trotz Winterwetter.

Am liebsten esse ich von der Natur, dazu je nach
Jahreszeit ergänzt aus dem Handel. Und die Schmankerl
die dazu kommen, die dürfen dann auch wirklich hohe
Qualität sein. Weil: Nicht die Menge macht es, sondern der Genuß.

Angelika

Rohkost Silvester

Servus!

Hier ein kleines Video vom Rohkost-Silvester 2012.
Es war ein geselliges Beisammensein mit viel Austausch um Rohkost, Liebe und alles was dazugehört.
Meist hörten wir keine Musik, weil der Austausch sehr intensiv war. Aber wenn, dann ließen wir es
ordentlich krachen. Natürlich ohne Drogen ;-)

http://www.youtube.com/user/ArtemisPunica#p/u/0/yKeduPDM4fM

Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr!

Liebe Grüße,
Angelika

Fröhliche Weihnachten

Grüß euch!

Da der Weihnachtsbaum auch den Weltenbaum symbolisiert,
die Mutter aller Bäume, haben wir dieses kleine Video mit vielen
Leckereien zusammengestellt: Fröhliche Weihnachten!

Liebe Grüße
von Angelika

Rohkosttreffen im Advent

Grüß euch, 

kleine Einblicke in das Advent-Rohkost-Treffen: 

Jeder hat sein Essen mitgenommen und noch etwas mehr für das Buffet. 
Es wurde sehr auf wilde und natürliche Quellen geachtet wie auch die richtige Mischung, falls Zubereitungen gebracht wurden. 
Dabei waren einige Wildpflanzen - Blätter wie Früchte: Vogelmiere, Borretsch, Hagebutten, Mispeln, sowie Wildhirsch, Konfekt wie auch Rohkost-Brot, Algen und vieles mehr. Die Highlights waren neben der Vielfalt der Gruppe eine Verlosung mit gesponserten Preisen von Orkos (Easy-Cracker), verschiedene rohe Köstlichkeiten von PureRaw, Keimling und Steiner wie auch Wurzel-Zeitschriften, die Buchpräsentation (nebenbei), eine Imedis-Vorführung (einige konnten sich testen lassen) und ein Klavierkonzert von Will, der am Konservatorium in Wien studiert:

Es war super - danke für alle die gekommen sind und soviel beigetragen haben, dass unser Treffen so belebt und voller Austausch war!  

Besonders gefreut hat mich auch der Besuch einiger “alter Hasen”, Gäste aus entfernteren Bundesländern wie der Steiermark und Oberösterreich. 
Die Nacht wurde lang und der letzte Gast verließ das Haus am Sonntag um 15:00.  

Nachtschattengewächs. Oder: Das Lachkraut

Eine Geschichte (aus dem alten Blog)

Es war einmal eine Frau, die an einem Strand einen Mann traf. Sie liebten beide das natürliche Leben und die naturbelassene Ernährung. So kam es, dass sie beim Durchstreifen der Landschaft dem Mann einen Maulbeerbaum und einen wilden Kirschbaum zeigte, den sie zuvor schon gesehen hatte. Sie labten sich an den süßen Früchten. Die Frau mochte auch gerne die Blätter der Bäume, die ihr meist geschmacklich sehr passend dazu schmeckten.

Kirschbaum

Die beiden waren kein Liebespaar, doch es war wohl das Feuer der Liebe, dass den Mann am nächsten Tag dazu bewegte, ihr vormittags eine Schüssel selbstgesammelter wilder Kirschen zu bringen. Sie freute sich sehr. Nach ein paar Kirschen meinte sie, dass es eigentlich schade wäre, dass hier am Strand keine saftigen Gräser wuchsen, die sie nun statt der Kirschbaumblätter essen könnte (Irgendwie vermißte sie die ihr zimtartig schmeckenden Blätter dazu).

Kirschen

“Oh, das wirkt wie Cassia”, meinte der Mann. Sie merkten, dass der hohe Gehalt des Fruchtzuckers in der Wildkirsche abführend wirkte. Die Frau erinnerte sich, dass diese Wirkung nicht eintrat, als sie die Kirschenblätter dazu gegessen hatte. Sie lehnte sich wieder zurück auf ihr Handtuch.
Die Sonne schien herrlich und sie nützten das Wetter am Strand ausgiebig Sonne und Meeresluft zu tanken.

sonnen

Zu Mittag brachte der Mann ihr eine Schüssel frisch gesammelter Maulbeeren. Auch sie waren überaus lecker. Die Frau freute sich sehr und sie vermisste bei diesen Beeren die Blätter nicht. Der Geschmack war sämig und mild. Süss und weich, färbten sie die Zunge und Lippen rot. “Schön, dass man bei diesem Genuss nicht einmal ans Zähneputzen denken muss.” dachte sich die Frau und genoß die milde Süße mit etwas milderfrischendem darin. Sie schmeckte die Phenole aus den dunklen Beeren und das ausgewogene Zuckerverhältnis. Das Schönste an den Phenolen ist wohl, dass sie nicht nur Kariesbakterien schachmatt setzen, sie schützen auch vor UV-Strahlung (absorbiert).

maulbeeren1.jpg

“Einfach perfekt” meinte sie und aß danach noch ein paar saftige Algen aus dem Wasser.

Saftige Algen

Sie legte sich wieder auf ihr Handtuch am Strand direkt am Meer. Ab und zu ölte sich sie mit nativem Olivenöl ein, dass sie vor Austrocknung und ebenfalls UV-Strahlung (Radikale) schützte.

Olivenbaum

Bild oben: Ast eines Olivenbaumes im Spätjuni
Später, als es gegen Abend ging, kam der Mann wieder, diesmal mit stolz geschwellter Brust (oh, er sah gut aus) und einem Kraut in der Hand. Er schien bemerkt zu haben, dass grüne Blätter eine der Lieblingsspeisen der Frau sein mussten.
Die Frau schaute misstrauisch auf den welken Pflanzenteil, den er in der Hand hielt. “War das nicht gerade erst gepflückt worden?” dachte sie bei sich.

Nachtschattengewaechs

“Das wächst bei uns zu Hause auch, bevor wir die Gemüsepflanzen ansetzen” verkündete er stolz und legte seine Beute neben die Frau, als er sich zu ihr setzte. Die Frau setzte sich auf. “Naja, die haben aber normalerweise eher drachenförmige (Trapez) Blätter.” wandte sie ein und schaute zweifelnd.

Guter stolzer Heinrich

Bild oben: Guter stolzer Heinrich (proteinreich, riecht im Nachgeschmack nach Fisch)
“Ich habe schon davon gegessen.” sagte er. Die Frau dachte an den stolzen Heinrich zu Hause, der so gar nichts mit dem welkem Kraut hier gemein hatte. “So schnell fällt man nicht um.” dachte sie bei sich. Sie nahm ein Blättchen der Pflanze in die Hand und zerrieb es, roch es. Dann tupfte sie ein zerrissenes Blatt auf ihre Zunge.
“Hm, also anziehend ist das nicht gerade.” meinte sie und zerbiss es dann testweise im Mund.
Da prustete sie auf einmal heraus: “Das ist ein Nachtschattengewächs.”
Der Mann schaute sie unsicher an. “Du weißt schon, Tomate, Tollkirsche und so …” lachte sie. “Hihi, da willst du mir stolz eine nahrhafte Pflanze für den Abend bringen, … *lol* … ich glaube du hast da ganz anderes vor!”

Nachtschattengewaechs

Der Mann schien jetzt doch etwas verunsichert. Er hatte schon davon gegessen gehabt. Die Frau fuhr lachend fort: “Ja, das machen einige so, die so wie du natürliche Ernährung praktizieren. Aber was auch im Anflug nicht harmonisch und lecker ist, hat auch eine entsprechende Wirkung.” Nein, so gewählt konnte die Frau in dem Moment nicht sprechen. Sie musste soviel lachen, erzählte ähnliche Geschichten, das Lachkraut tat bei ihr seine Wirkung besonders gut: Sie fand es so süss, dass er diese Pflanze brachte, und dann war es ausgerechnet ein Nachtschattengewächs. Das Kraut wirkte in der kleinen Dosis. Sie zeigte ihm, dass Tomatenblätter die Finger gelb färben würden und rieb sich etwas davon auf die Haut. “Hm, in dem Fall nicht.” Sie lachten und lachten und sicher wunderten sich nicht nur die Krebse, die am nahen Wasser ab und zu auf den Steinen in der Sonne herumkrabbelten.

krebs.jpg

“Jaja, die Nachtschattengewächse haben eine aufmunternde/psychoaktive Wirkung, können giftig (atemlähmend) wirken, wenn sie zu viel konsumiert werden.” Das Bilsenkraut zum Beispiel wurde früher Bier zugegeben. Sie erzählte von Nachtschattengewächsen und anderen Pflanzen, die psychoaktiv wirkten.
Stärker wirken die intelligenten Stoffe der Natur, wenn man sich roh bzw bewußt naturbelassen ernährt. Wer täglich Kaffee (Koffein ist auch ein psychoaktives Alkaloid) trinkt, wird möglicherweise die geringen Dosen nicht so merken wie andere …
Die beiden aßen danach gut gelaunt Blätter eines naheliegenden Baumes. Es war ein Ulmengewächs und sie schmeckten so mild, dass sie ein paar davon essen konnten. Nach einigen Bissen fühlten sie sich einfach mollig angenehm mit leichter Süsse im Mund an.

<baumblaetter.jpg

Obwohl sie von den Blättern des Nachtschattengewächses nur wenig gegessen hatten, lachten die Frau und der Mann noch bis in den späten Abend über den Vorfall …

haengematte.jpg

Diese Geschichte ist frei erfunden, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig.
Der Begriff “Lachkraut” wird normalerweise für andere Pflanzen wie Apium risus oder Sardoa herba verwendet, die ein Lachen ohne Seele bewirken. Das ist nicht die Wirkung der Nachtschattengewächse. Alkaloide haben - in geringer Konzentration allerdings fast immer eine stimmungshebende Wirkung, die durchaus zum Lachen anregt.
Tabak ist z.B. auch ein Nachtschattengewächs. Im Mittelalter waren sie die wichtigsten Berauschungsmittel (Bilsenkraut etc.). Daher: Achtung.

Vorwort

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Sie finden hier einen Beispiel-Querschnitt meiner Ernährung von Winter (Jänner) bis Sommer (Juli) 2009. Zu manchen Bildern habe ich kleine Zusatzinformationen hineingestreut.
Viel Spaß beim anregen lassen und den meist kurzen Texten!

Einen Überblick zu den Hintergrundinformationen zur praktizierbaren Rohkost wird es in ein paar Monaten als - unterhaltsames - Buch geben.

Ergänzung am 20.8.2009: Das Linkforum habe ich nun als Austauschforum umgestellt: http://forum.allesroh.at/
Ziel des Forums ist die Förderung einer natürlichen Lebens- und Ernährungsweise, die eine hochprozentige Rohkosternährung auf die Dauer zufriedenstellend und mit vollständiger Abdeckung bewirkt.
Vermeidung von sich bei Rohis typisch entwickelnden Mängeln wie B12, Eisen, Omega 3-Mängel, Haarausfall, Allergien, Entzündunsgprozesse, Leberprobleme, Nervenprobleme wie Zuckungen uvm.

Ergänzung am 2.6.2010: Um mich gänzlich Wartungs- und Schreibarbeiten widmen zu können, befindet sich das Forum derzeit in Pause bis Sommer 2011.

Alles Liebe,
Angelika

Mail: kontakt@allesroh.at
Skype: anamcara1974
Rohkost-Austauschforum (derzeit Pause bis Sommer 2011): http://forum.allesroh.at/
Web: http://www.allesroh.at/
Impressum, Hintergrund: klick

Fotos von vor 7 Jahren und jetzt
vorher - nachher - abgenommen
Davor trotz viel Makeup scheckig wegen Ekzemen - 7 Jahre später ohne Makeup

Ein Tag im Sommer

Heute auf dem Weg durch die Natur fand ich …


Zuerst einen unserer Feigenbäume. Die meisten kennen die süßen Feigen.
Die Blätter kann man auch probieren.
Der Baum mag südseitige Lage, am besten bei einem Haus, wo auch im Winter noch Wärme abstrahlen kann.


Im Garten fand ich die Apfelbeere, die jetzt schon sehr saftig und süß schmeckt.


Die Himbeeren … auch ihre Blätter sind sehr gut, wenn auch nicht so einladend.


Die Malve sähe ich auch jedes Jahr aus. Nicht nur die Blätter sind gut,
die “Käsepappeln” sind auch unterwegs ein sehr guter saftiger und reichhaltiger Proviant.
Davon kann man mehr essen. Wie auch Linde, Hibiskusblätter; Durianfrucht mit Linde paßt sehr gut, da alle Malvengewächse sind.


Auch der Sanddorn ist nun schon bereit. Der Vitamin C Gehalt ist ja bekannt. Dieser Frucht sagt man (auch) nach, dass sich jene Mikroorganismen darauf mit Vorliebe ansiedeln, die auch B12 produzieren. Einen Traubenzuckerüberhang weisen sie jedenfalls auf.


Auch Lavendel schmeckt - in kleinen Mengen - gut. Erinnert etwas an Zimt und rundet ab.


Alle Pflanzen mit ätherischen Ölen haben eine antibiotische Wirkung …


… wie auch der Oregano …


… den man im Schatten getrocknet auch wunderbar mörsern
und für den Winter aufheben kann.


Oder für Gurkensalat, evtl auch für Gäste.
Ich esse eher selten Salat, kann aber im Beruf auch praktisch sein.
Wenn, würzen wir immer sehr stark wegen der fehlenden Spurenelemente (etc.) im Kulturgemüse.
Zwiebel wirkt noch stärker als ätherische Pflanzenblätter, daher hat er auch entsprechende Aus-wirkungen.
Für die Sinne: Vor Salaten immer die Einzelkomponenten testen, ob ein Bedarf besteht.


Dann ging ich in den Fluss …


… waten ist herrlich im Sommer.


Dabei sah ich bei flachen Stellen kleine Fische (”Babystation”).
Immer wieder erstaunlich, wie nah man Fischen kommen kann.


Und viele Weidenbäume. Die Blätter und Äste wurden lange Zeit viel genutzt (Antikonzeptiv, entzündungshemmend, Behälter wie Körbe, …)


Auf dem Weg nach Hause …


… ließ sich noch dieser schöne Perlmutfalter fotografieren


… stolze Pferde …


… und der Wasserfall.

Kinderparty

Oft ist die Frage, ja was mache ich denn bei einer Kinderparty?
Am besten ist, Essen sekundär zu betrachten.

Da mein Schwesterherz Kindergartenpädagogin ist, fiel es mir jedes Jahr leicht, ein neues Motto zu verwirklichen. So wie:
* Tiere/Dschungel (auch super gewesen für die ganz Kleinen, die dann schmusende Babytiere spielten, Tastspiele),
* Piraten (da war ein stabiler Bettüberzug ein Hit, wo alle auch die Kinder einzeln in die Luft warfen - wie auf Wogen und das Versenden von Wünschen auf Papierschiffchen im Fluss),
* Indianer (mit Lagerfeuer, Schmuckbasteln, Pfeilschnitzen, Schatzsuche und heuer zum Beispiel
* Wild West/Cowboys. - Davon hier ein paar Fotoeindrücke:


Unser Sohnemann bei der Stärkung bei den Vorbereitungen mit einer Mango.


Papier für alle optischen Vorbereitungen wie Sheriffsterne, Kühe, …


Die Tische für Kinder + Erwachsene (Wurden zeitweise nur wenig benutzt. Die für die Erwachsenen am Schluß, als die Kinder frei spielten. Weil manche Erwachsene von Gelsen gestochen wurden, stellten wir später eine Duftlampe mit Eukalyptus/Lavendelöl-Wasser auf den Tisch.)


Meine Schwester bei der Eröffnungsgeschichte zur WildWest-Party, nach dem Lied und der Sheriffstern-Übergabe (dahinter Melissenstaude und Kinderbeet, Grün-Höhle).


Vor der Jagd nach den Viehdieben wurde natürlich auch Lassowerfen geübt.
(Dahinter unten Girsch, darüber Minze, Brennessel u.a.)


Die Lasso-Kuh in Pension neben u.a. Borretsch, Artemisia und Pfirsich.


Cowboys üben sich sehr gerne im Zielschießen: Hier mit Wasserpistolen auf eine Riesenflasche.
(Dahinter: Schilf)


Musik-Spiel: Immer wenn die Musik aus war, kam der wilde Stier …
(Dahinter: Buchssträucher verstecken das wilde Permakultur-Beet)


… und alle Kinder flüchteten sich auf die Luftmatratze.
“Aber da haben wir doch alle gar nicht genug Platz?” Fragte anfangs ein Kind. “Na dann müßt ihr euch eben übereinander legen ;-) !” Meinte meine Schwester.
Eine Variation des Musikspieles ohne Matte war dann Kaktus-Stachelstibitzen (Kluppen vom Rücken der anderen Kinder auf eigenes T-Shirt klemmen - wer am Schluß mehr hat)


Im Wilden Westen gab es ja auch Goldsucher.


Sie wuschen ihre Schätze im Fluss.


Mit ihrer Beute gingen sie wieder ins Dorf.


Zwei Kinder hatten sogar ihre Schmuckketten von der Indianerparty letztes Jahr mit dabei.


Die Steine heuer gefielen auch allen. Und da alle verschieden waren, gab es keinen Streit deswegen, ob irgendwer mehr hatte, sondern Bewunderung, wer “den” oder “jenen” tollen Stein hatte.
Die Deko-Steine hatte ich aus einem Bau- (Kunststoff) und Möbelhaus (Glassteine).


Auch mit den Steckenpferden gab es davor schon ein Spiel.
Oft sind es die einfachsten Dinge, die den größten Spaß machen.


Die Kinder im “Geheimbaumhaus”.


Das Lagerfeuer war auch wieder ein toller Gag.
Doch die Kinder sind vorsichtig …


… und schützten sich vor einer “Rauchgasvergiftung”  ;-)


Dann spielten sie wieder “Fort”, Security, brachten Perde in Sicherheit …


Das Grillen war zwar abenteuerlich, aber man sieht …
die Erwachsenen hatten danach mehr Freude am Sitzen bei der Feuerstelle ;-)


Ja, also das Feuerlöschen war auch wieder lustig für die Kinder :-)

Und wie sollte es anders sein: Das ganze rohe Gemüse (geschnittene Paprika und Tomaten) war komplett weg, anderes blieb über. Und selbst da fragten die Kinder, ob man das überhaupt warm machen muss.

Essen? Kein Thema irgendwie. Für die Erwachsenen, ja etwas - zum gemütlich sitzen.
Früher hatte ich extra Rohkost-Zubereitungen vorbereitet oder gar relativ hochpreisige Exotenfrüchte. Jetzt achte ich auf allergenarme, E-Nummern-freie Nahrungsmittel für die Gäste, wo ich auch bei meinem Kind dann nicht so große Bedenken habe. Die Kinder sind ohnehin anders beschäftigt.

Allerdings: Unser Sohnemann beklagte nach der Party einen “roten Popo” - er schaut immer nach, ob alles paßt in der Richtung. Daher: Sein Mottowunsch für nächstes Jahr: Hawaii-Party  ;-)
Er will wohl nur noch Lebensmittel, die weitgehend unverarbeitet sind.

Ernährung im Juli

Im Juli fühle ich mich ja fast wie im Dschungel, Lebensmittel sind in der Natur reichlich vorhanden.
Da paßt das Lied “Jungle Drum” von Emiliana Torrini gut dazu:

Das steht derzeit auf meinem Speiseplan:


Borretsch - gut für Herz, Mut - Haut und Gehirn
Von den Blättern, Blüten bis zu den grünen Samen gut essbar.
Die Haare enthalten Kieselsäure -> gut für straffe Haut.

Gänsefingerkraut (eigente sie wie Beifuss gut zum längeren Kauen)

Brennessel. Fein wegen Eisen. Ich falte die Blätter - so wie auch
bei Malve und anderen grösseren Blättern.
In diesem Fall, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Die kleinen Birnen werden bald reif sein.

Äpfel und Birnen, heuer gut bestückt.
Bei alten Sorten wechseln sich gerne mit dem Tragen ab.

Beifuss/Artemisia. Unser aller Lieblingsblatt hier.

… auch gut in Kombination mit Pfefferminze: Wie Kaugummi

Permakultur hat ein bißchen was von “Kraut und Rüben” ;-)

Getrocknete Maulbeeren als Süssigkeit

Marillen/Aprikosen sind derzeit herrlich reif.
Fallobst habe ich davon am liebsten.
Die Blätter mag ich in diesem Fall nicht so gerne dazu.

Lindenbaumblätter (auch gut für Magen).

Schattenmorellen (Sauerkirschen) und Ringlotten/Mirabellen.
Die Blätter der Schattenmorellen schmecken etwas wie nach Zimt dazu.
Unerwartet würzig und köstlich.
Sie haben auch ein besseres Traubenzuckerverhältnis als Süsskirschen.
Ich finde, das schmeckt man gut heraus.
Ähnlich wie der Unterschied Orange - Grapefruit.

Blätter des Hibiskus - mild und bekömmlich wie die des Lindenbaumes und der zarten Malve.

Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren (gut für Nachtsichtigkeit u.v.m.)

Girschblatt, dahinter Vogelmiere.
Letztere esse ich derzeit weniger, da soviele andere Blätter wachsen.

Schattenmorellen und süsse Wildkirschen im Grössenvergleich

Neben häufig Bananen, selten Durian sind wilde Feigen (von Orkos)
meine Lieblings - “kleine Süssigkeit”.

Die Weidenblätter sind bitter. Wirken entzündungshemmend, fiebersenkend,
harntreibend und schmerzstillend.
Ein kleines Blättchen einfach so ab und zu ist gut.

Kleine Obstkörbe

Das esse ich derzeit - wo ich ihn auch finde - mit Passion: Schilf

Geschält ist es innen saftig, knackig und mild-süss.
Ein, zwei Schilfgräser esse ich meist pro Tag.

Sonst esse ich noch Forelle, meist täglich Gundermann, ab und zu Kakao, seltener derzeit 1 Kaffeelöffel eingeweichten Leinsamen (alle paar Tage), Kokoswasser und halbgetrocknete schwarze Oliven. Rest ist vernachlässigbar.