Grüß euch!
In den letzten Wochen hatte ich nicht viel Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, was ich esse: Es musste einfach funktionieren.
Unter anderem aß ich in der Adventszeit gerne Passionsfrüchte und auch mal ein paar Macadamia Nüsse.
Auch Granatäpfel.

Als die Messe 4 Tage lief, hatte ich liebe Gäste im Haus: Unter anderem auch Orkos-Mitarbeiter (http://www.orkos.com), den Künstler Illian Sagenschneider mit seinen tollen Bildern (http://www.sagenschneider.com/). Und Grafiker Alexander Reime Kühn (von http://haerzblut.de/) – er hat dieses Foto gemacht: Ich sag nur .. Durian-Orgie …

Ich bin etwas durch die Spiegelung des Fensters sichtbar, hinten sieht man ein paar “Vitamin-Stars” von Manuel.
Ja, also ich werde demnächst sicher wieder Durian (Malvenartige) bestellen .. selber Aussuchen auf der Messe war aber schon noch einmal ein Riesen-Hit!!
Nach der Messe hat der Schneefall voll zugeschlagen:

An solchen Tagen ergänze ich gerne würzig die Pflanzenhelfer durch Wraps. Nicht deftig, sondern würzig (Maillardprodukte-Vermeidung).
In dem Fall ein Mix aus Kreuzblütler- (Ruccola – Schwefel/putzend) und Korbblütlersalaten (Batavia etc – Darmflora), Basilikum (Lippenblütler – bei meiner Allergie helfend), Gewürze (von Goldwürze, Rohkost-Qualität), Tomate (Nachtschattenartige – anregend, Polyphenole, Glutaminsäure), Zwiebel (Spargelartige – Schwefel/putzend), Zuchininudeln (Kürbisartige, Mit dem Spitzer von 42 ° roh-kostbar, mein Sohn fand den genial), ebenso Karotten”nudeln” (Doldenblütenartige) und einem weichen Rohkost-Brot aus insb. reifesten burgenländischen Paradeisern (Tomaten) als Wrap. Gut wen man auch Freunde hat – die gute Wraps herstellen, wenn man keine Zeit hat, selbst welche zu machen (und selbst Gemachtes ist fast immer besser als fertig Gekauftes ..)
Bei Bedarf Fladen zum Biegen anfeuchten, sollte aber am besten auch so gehen.
Meine Malven sind derzeit “unter Schnee” (dafür gab es Durian oder auch mal Okras – Malvenartige).
Den (eingetrockneten) Beifuss (Korbblütler) und Sanddorn wie auch Hagebutte kann ich immer noch erreichen.
Weizengras war bisher noch nicht erforderlich, anzubauen. Bzw landete es dann doch am Kompost. Gras und Vogelmiere war bisher halbwegs gut erreichbar. Derzeit esse ich ab und zu Pagoden oder auch Ananas (ähnliche bzw gleiche Pflanzenfamilie Süßgrasartige bzw Palmenartige). Die Ananas von Orkos hat mich einmal mehr überrascht von ihrer Qualität – ich hatte eine neue Sorte probiert und bin begeistert gegenüber dem, was im örtlichen Handel erhältlich ist.
Rauhblattartige esse ich derzeit keine (Vergissmein-Nicht werden wohl die nächsten in der Natur sein).
Oben noch einmal … die Durian-Orgie. Herbert (mein Mann) meinte am nächsten Abend, als ich Durian von der Messe gekauft hatte: “Da ess´ ich auch mit, wenn sie mir schon mal so gut schmeckt!” Und ich meinte: “Na sie schmeckt dir doch eh immer, oder?” … Half nichts, er aß mir glatt die halbe Schale auf .. und hätte noch mehr gegessen davon
Grüß euch!
Impressionen und Ausschnitte der Rohkost-Show Wien 1/2013:
Messe-Journal mit Interviews dazu: http://tinyurl.com/a8xaw8f
Das Journal kann auch in Druckversion versandt werden: kontakt@allesroh.at
In kurz gesagt: Es war erstaunlich .. viele Kunden der Rohkost-Stände wurden sogar von Ständen wie Kellogs (!) extra geschickt. ![]()
Die 4 Messetage verflogen im Nu. Ich kam nicht einmal dazu, auf die Uhr zu schauen ..

Grüß euch!
Traraaaa!!! Dies ist das offizielle Video für die Rohkost Gourmets Messe in Wien, die vom 10. bis 13. Jänner 2013 gemeinsam mit der Ferien Messe, der Vienna Auto Show und der Cook&Look am Wiener Messegelände stattfindet.
Organisiert wird der Gourmets Rohkost Bereich von AllesRoh VITALKULTUR, also Katharina Fuchs und mir.
Zuerst rechneten wir mit 2014, doch haben wir schon für 2013 Standflächen zur Verfügung gestellt bekommen. So werden schon 2013 einige Firmen ausstellen: Trefft Rohkostfirmen und -Gourmets aus ganz Österreich und Deutschland persönlich in Wien.
Das wird ein Fest für Rohkost Gourmets Herz!
Und das mit nachhaltiger Freude *baden* blumengruss
Am Sonntag den 13. Jänner 2013 bin ich von 11:00 bis 12:00 auf der Showbühne zum Thema Rohkost für Gourmets zu sehen – ich werde manches der Aussteller zeigen, evtl kommt auch ein Ernährungswissenschaftler dazu.
Dies ist die Homepage und gleichzeitig Magazin dazu: http://www.allesroh.net
.net -> für Netzwerk
Katharina Fuchs (Redakteurin) recherchiert für diese Seite ab Dezember 2012 regelmässig Beiträge zum Thema.
P.S.: Wir beide finden Gourmet-Zubereitungen gerade für Anfänger aber auch für besondere Anlässe und Kinder sehr nützlich.
Es ist uns eine besondere Freude, dass auch Orkos mit Pagoden, Durian und vielen weiteren leckeren frischen Früchten und Nüssen, Trockenfrüchte, Algen und vielem mehr kommt.
Aber schaut euch auch die “simply raw bakery” aus Wien an, Katharina schwärmt und die Fotos sprechen ihre eigene Sprache.
Und dann sind da natürlich noch 42grad Rohkostbar, Bernd mit DaSein, Monika Fritsche mit Dr. Goerg, Goldwürze aus Tirol, Keimling, Kirstin Knufmann – PureRaw, Illian Sagenschneider mit seinen stimmungsvollen gemalten Bildern und Drucken, Vital Energy und andere …
Heute war ich zur Sendung “Mahlzeit” im ORF Studio Burgenland als Studiogast eingeladen.
Die ersten Interviewszenen der Sendung, die insgesamt eineinhalb Stunden mit Musik dauerte, ist für eine Woche als Podcast online (ohne Musik dazwischen wegen Copyright-Rechten).
Die Zeit verging wie im Flug und wir sprachen außer dem, was im Podcast zu hören ist auch noch darüber, dass mein Mann ja für die Lebensmittelindustrie arbeitet und wie das zusammenpasst und einiges betreffend Freunde, Treffen, was wir so servieren, wie wir uns eben arrangieren, über spezielle Pflanzen, das Rezept wurde verkostet, Politik, Soziales, Verlosung, Wordrap und einiges mehr.
So sah es im Studio aus:

So saß ich während der Sendung:

Das ist das Foto zum Rezept – Rezeptlink: http://burgenland.orf.at/radio/stories/2559552/:

Das ist der Link zur itunes-Podcast-Sendung (1 Woche abrufbar):
https://itunes.apple.com/at/podcast/angelika-fischer/id286344469?i=124950438
Direkt als mp3: http://files2.orf.at/vietnam2/files/bgldmagazin/201248/angelika_fischer_216372.mp3
Für das Team bzw die Sendung hatte ich auch Wildpflanzen, Weihrauchharz und Sanddorn neben frisch zubereitetem Lebkuchenstücken aus demselben Rezept mitgebracht. Anders geformt und etwas trocknen gelassen.
Die Lebkuchen schmeckten dem Team sehr gut: “Der beste Lebkuchen den ich je gegessen habe, ohne Schmäh!”
Haltbar sind diese mit den reifen, frisch geriebenen Kokosnüssen 1 bis max. 3 Tage im Kühlschrank (Frischkost).

Grüß euch!
Manche wissen vielleicht, dass ich Atopische Dermatitis/Neurodermitis habe und deshalb eine strikte Ernährung befolge ohne die ich sonst Ausschläge bekomme. Mein 38. Geburtstag und ein für mich starkes Jahr gibt mir nun Anlass, die letzten 20 Jahre im Hinblick auf sportliche Aktivitäten, Asthma und Rohkost zu betrachten.
Ich erzähle nun die Entwicklung mit Originalfotos, die zum Teil in meinen Blog oder im Forum zu sehen waren.
In der HTL war ich von Leibesübungen befreit, doch ging ich statt dessen in Wirbelsäulentraining und führte diese fortan als Mindestmaß täglich durch.
Mit 18, also vor 20 Jahren fing ich an, regelmässig Fitnesscenter zu besuchen:

Auch wenn man es mir nicht unbedingt ansieht, führte ich täglich Kräftigungsübungen für die Muskulatur durch.
Ein Detail bei obigem Bild: Es entstand am Ende eines 6-wöchigen Kuraufenthaltes am Toten Meer und dennoch sieht man noch Neurodermitis-Tupfen an den Händen, insb an der hinteren Hand.
Nach meinem Auszug von zu Hause kaufte ich mir einen Fahrrad-Hometrainer mit Pulsmesser (für Ohrläppchen). Das war für ein stabiles Ausdauertraining und Vermeidung von Asthma schon damals sehr nützlich.
Da ich auch Muskeltraining immer gerne für mich von zu Hause aus trainierte, nützte ich Videokassetten wie jene tief wirkenden von Calanatics:
Einen Trainingsplan ließ ich mir damals nie erstellen, weil ich insbesondere auf meine Lunge achten musste: Belastungsasthma bedeutet, dass man bei einer zu großen Belastung keine Luft mehr bekommt.
So richtig stark wurde das Asthma, als ich auf einem Teppich, der feucht gereinigt wurde meine Sit-ups durchführte: Es war schrecklich und der Beginn von Asthmaspray und Lungentests. Das ging so weit, dass ich selbst bei sexuellen Bewegungen bald pfiff als hätte ich ein Vogelpfeiferl verschluckt.
Zum Glück wurde dies auch durch Wechsel der Räumlichkeiten immer besser und ich ging über Jahre im örtlichen Turnverein zweimal wöchentlich Aerobic.
In Kombination mit weiterem Training und Radfahren in die Firma konnte ich mich meist sehr gut bewegen ohne Anfall. Ein Trainer in einem Fitnesscenter das ich damals besuchte meinte, meine Beine schafften mehr Gewicht zu heben als seine Fußballspieler. Na immerhin
Die Rohkost-Ernährung brachte eine weitere grundsätzliche Verbesserung, weil ich nun ohne Tabletten auskam und auch den Spray nur mehr sehr selten benötigte. Doch brauchte ich einige Jahre, bis ich auch längerfristig ohne Unterbrechung Ausdauersport durchziehen konnte. Nach einigen Wochen, wenn sich erste Erfolge zeigten, begann regelmässig meine Lunge zu verkrampfen und ich musste zumindest für einige Wochen das Ausdauertraining unterbrechen.
Mit Nahrungsmittelergänzungen (Rohkost-NEMs wie auch spezielle andere Ergänzungen) etwas älteren Trockenfrüchten und Nüssen hatte ich besonders große Probleme: Nach 10 – 14 Tagen bekam ich Asthma.
Ich merkte bald, dass frische Lebensmittel bei mir nicht zu ersetzen sind und erkannte die Bedeutung der AGEs (Advanced Glycation Endproducts / Fortgeschrittene Glykolysierungs Endprodukte). Eigentlich sind dies – auch Maillardmoleküle genannt – ohnehin jene Moleküle, die Rohköstler eigentlich meiden “wollen” wie die Pest.
Doch dem ist nicht so: Zahlreiche Lebensmittel wie ältere Trockenfrüchte und Nüsse wie auch Nahrungsergänzungsmittel, Muse und anderes, das eigentlich auch unter dem Titel “Rohkost” angeboten wird, enthält zum Teil kritische Mengen an AGEs, die sich gerade für jene, die empfindliche Lungen haben, besonders negativ auswirken. Wir scheiden über die Lunge nicht nur CO2 aus! Sie ist eines unserer wichtigsten Ausscheidungsorgane für einige Substanzen die wir u.a. mit der Nahrung aufnehmen.
Da Manuel klein war, ging ich vorerst zum orientalischen Tanz: Das war etwas, das ihn auch etwas faszinierte und das ich in seinem Beisein weiterhin zu Hause praktizieren konnte. Wer glaubt, dass diese Bewegungen kaum Muskeln trainiert, täuscht sich: Ich wunderte mich, welche Muskeln ich noch alle hatte, die ich noch nicht trainiert waren ![]()
Eine tolle Stärkung und Test für die Lunge war auch der Brust-Shimmy. Anfangs merkte ich richtig, wie sich in der Lunge einiges löste und erst mit der Zeit konnte ich es minutenlange durchführen.
Orientalischer Tanz ist traditionell auch für Männer üblich – hier eine Version die eher auf Fatburning und für Frauen ausgelegt ist:
Als ich einen Test mit “Sonnenkost” durchführte, musste ich auch dieses Experiment innerhalb von 10 Tagen stoppen, weil meine Gelenke dermaßen knackten bei den Bewegungen (extrem die “Schlangenarme”), dass mir Angst und Bange wurde. Ich war mit der damaligen Anleitung trotz eigenständiger Nutzung von Wildpflanzen anscheinend voll übersäuert worden.
Mit orientalischem Tanz hörte ich grundsätzlich natürlich nicht auf, wenn auch die Häufigkeit geringer wurde. Als Manuel nun älter wurde, ging ich wieder in Aerobic und er war in der selben Turnhalle und spielte mit Kindern von anderen Müttern. Oma ging damals mit, sie hatte eine Stunde davor ihr “Hausfrauen” Turnen. Außerdem fing ich das Qwan Ki Do Training an, vietnamesisches Kung Fu. Mein Mann und ich gingen zu zweit – es tat gut, sich einmal gegenseitig auf die “Matte zu schmeißen”. Einen Menschen zu spüren, auch wenn es mal Differenzen gibt, tut gut. Diese Aufnahme entstand bei einer Vorführung in einer Fußgängerzone:

Ich machte etwa 2 Jahre mit. Da das Training sinnvollerweise dreimal die Woche war, stellte ich mein Training zurück, weil wir unseren Sohn nicht immer zu Oma geben wollten, sie brauchte ja auch Zeit für sich. Außerdem fing dann die Zeit an, zu der ich auch Schutzvorrichtungen für empfindliche Stellen besorgen sollte und echte Kämpfe mitmachen sollte. Das wollte ich nicht, mir reichte die Übung zur Verteidigung (mein Mann machte weiter).
Manuel wollte indes in die Leichtathletik-Sparte des Turnvereines, die er immer noch gerne mehrmals die Woche besucht.

Motiviert auch durch Läufer in der Firma fing ich (wieder) an in der Natur zu Laufen. Der Walkman wurde bald mit einem iPod ausgetauscht und los ging es. Ich lief auch bei einem Firmenlauf mit – doch holte mich das Asthma wieder ein. Es hatte doch gedauert, bis ich jene Pflanzen herausfand, die mir insbesondere für meine Lunge und gegen Allergien halfen und jene Lebensmittel zu meiden, die es besonders provozierte. Zu jener Zeit aß ich fast gänzlich ungemischt – eine Mischung kam aufgrund der Ungewissheit der Auswirkungen verschiedener Lebensmittel nicht in Frage.
Auch den Waldparcour mit Turngeräten führte ich gerne durch:

Nachdem ich ein Jahr studiert hatte, dennoch auch trainiert, länger zu wenig geschlafen hatte – merkte ich, dass auch Rohkost Grenzen hat. Um keine Medikamente schlucken zu müssen, kurierte ich mich mit relativ viel Fisch. Anfang 2010 entstand diese Aufnahme in einem Fitnessclub wenige Häuserblocks entfernt, der sich für mich dadurch auszeichnete, dass ich mit Code rund um die Uhr hingehen konnte. Für abendliches Wintertraining vor dem Schlafen gehen sehr praktisch.

Den beiden Besitzern, C + C Nemecek erzählte ich damals von Rohkost und wie sehr es mir geholfen hatte. Inzwischen praktiziert die Trainerin Claudia Nemecek seit einigen Monaten (1,5 Jahre) selbst 80 % Rohkost mit Nahrungsmittelergänzungen und Ziegenmilchprodukten wie auch Kaffee bzw auch mal Schokolade – auch eher undogmatisch – und hat damit für sich gute Erfolge erzielt. Sie ist eher vegetarisch unterwegs und ich bin gespannt, wie es ihr weiter geht.
Hier ist sie – top in Form und Teilnehmerin vieler Wettbewerbe – mit ihren Hunden zu sehen: http://www.personalfitness.easyhomespace.de/index.php?p=1_7_HUNDELAUFSPORT-
Für den Winter 2011 hatte ich zur Abwechslung einen weiteren Fitnessclub im Auge und ließ mich dort durchchecken. Er liegt ideal auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und daher auch für den Sommer ideal. Ein Jahr war Mindestlaufzeit, aber ich versuchte es. Ich bekam ein Programm für Cardiotraining und die “Geräte”, das ich allerdings bald auf Hanteln umstellen ließ und schließlich landete ich beim Zirkeltraining bei Aurel, der mich stark beeindruckte und ein sehr umfangreiches Programm bietet: http://www.fitness-sportconcept.com/index.php?option=com_content&view=article&id=49&Itemid=65
Ihm ist auch Literatur wie von Albert von Haller “Macht und Geheimnis der Nahrung” bekannt, das sich als sehr konstruktiv im Training erwies.
Langsam aufgebaut erntete ich nun heuer das erste Mal in meinem Leben durchgehenden Sport, auch Ausdauersport ohne je das Gefühl von Halseinschnürung, also Asthma zu bekommen. Zum ersten Mal geriet ich an die Grenzen, ich benötigte mehr Stärke. Manche Rohköstler nützen ergänzend Nudeln als Stärkelieferant – das war mir unmöglich. Weiterhin müssen meine Lebensmittel frisch und roh sein um Ausdauersport durchführen zu können. Ich nützte vermehrt Lindenblätter und u.a. weich gewordene Sellerieknollenscheiben. Zuviel Zucker, insbesondere Fruchtzucker war nicht gut.
Die Pulsuhr half mir, noch besser auf meinen Körper zu hören.
Inzwischen kann ich sagen: Ja es geht .. und ja, das “Vogelpfeiferl” wurde nun seit einigen Jahren nicht mehr gehört

Liebe Grüße und bis bald
Angelika
Grüß euch ihr Lieben!
Die Blätter färben sich langsam gelb und rot ..

… und heute hatte ich Geburtstag und ich habe für mich und meine engste Familie eine Rohkost-Geburtstagstorte “gezaubert”.
Es ist eine kleine Torte für ca. 5 Personen.
So hat sie ausgesehen:

Ich wollte eine Art Gegenstück zu Schwarzwälder Kirsch Torte machen, auch mit etwas Roh-Gegärtem, also mildem Alkohol.
So sah der Schnitt aus:

Ich glaube es gelang mir recht gut: Mein Schwiegervater meinte, dass die Torte sehr saftig sei und aß gleich 3 Portionen.
Die Torte ist im Endeffekt das Basis-Rezept der frischen-Kokosnuss-Dattel-Kakao-Masse (aus dem Rohkost-Buch). Für diese kleine Torte mit ca. 20 cm Durchmesser wurden von der Menge her u. a. 2 frische reife Kokosnüsse und 2 frische Orangen und einige frische weiche Datteln verwendet. In diesem Fall enthält sie auch Zimt und Kardamon, etwas frischen selbstgemachten Wein und oben einen Spiegel aus der gelierten festeren leicht alkoholisch gewordenen Masse der entsafteten Trauben. Dekoration: frische Orangenzesten und gut gereifte Kornelkirschen (Dirndln). Letztere harmonieren mit ihrer leichten Säuerlichkeit sehr gut. Die weiße fette Creme ist einfach der Saft, der bei der Herstellung der frischen Kokosraspel anfällt.

An einem Geburtstag war ich nicht dazu gekommen, mir ein Rohkost-Törtchen oder eine Frucht mit einer Kerze zu dekorieren. Das wollte ich nicht mehr erleben, denn das Ausblasen der Kerze mit dem Geburtstagswunsch ist für mich ein altes Ritual aus der Kindheit. Und natürlich soll das Törtchen auch den Kochkost-gewohnten Gaumen der Gäste gefallen. Das Geburtstagskind lädt ja ein. Vielleicht gefällt euch auch diese Variation einer recht gut verträglichen Rohkost-Torte.
Über goldene Äpfel, und Blätter die im Inneren heranwachsen, von denen schon ein einziges das Paradies öffnet:
Liebe Grüße und bis bald
Angelika
Grüß euch,
im September gibt es viiiiiele gute Lebensmittel in der Natur …
Diesmal sind es so viele Fotos, dass ich sie einfach nur alphabetisch zeige:

Halbgetrocknete Bananen – auch unterwegs praktisch (Kohlenhydrate)

Viele Brombeeren (Polyphenole)

Die weißen Dahlienblütenblätter sind besonders mild nachdem sie abgefallen sind.

In Scheiben geschnittene Sellerieknollen und Süßkartoffel sind auch für unterwegs praktisch und außerdem auch eine Stärkequelle. Dazwischen: Erbsenschoten.

Diese tollen Schätze, selbst gesammelte und getrocknete Feigen bzw Mandeln habe ich von einer lieben Freundin aus dem Süden geschickt bekommen. <3 <3 <3
Damit sie gut halten und nicht von Lebensmittel-Motten befallen werden, habe ich sie in Twist-Off-Gläser gefüllt und fest verschlossen.
Solche Ware bekommt man nicht in Geschäften …

Kürzlich habe ich erfahren, dass in Spital am Pyhrn die Urforelle wieder angesiedelt worden ist: http://www.bundesforste.at/index.php?id=54&tx_ttnews%5Btt_news%5D=110&cHash=32102c88e7d39cf52679490fdf17eb7f.

Jetzt sind die meisten noch nicht reif zum Essen – dennoch lohnt es sich später, jetzt schon nach den Hagebuttensträuchern zu sehen, damit sie in wenigen Monaten im Winter auch unter der Schneedecke wieder gefunden werden können.

Rohkost ist nicht alles: Training gehört auch dazu. Hier zum Spaß statt mit Hanteln mit zwei Flaschenkürbisen
.

Immer noch gibt es gute Himbeeren.

Je nach Vegetationszone sind auch noch Holunderbeeren zu finden: Nur wenige davon essen. Sie können sehr schmackhaft sein. Zuviel kann Durchfall auslösen (der Geschmack schlägt trotz Süße schnell auf unangenehm um)

Ab und zu ist auch Honig lecker (in diesem Fall die Sorte “Heide”)

Mit einem Julienne-Schneider kann man sich aus Zuchinni schnell Spagetti schneiden.

Spagetti mit Leinsamen-Knoblauch-Tomatensauce. Damit die Sauce auch wirklich intensiv nach Tomate schmeckt, wurde u.a. der entsaftete Tomatensaft für das Einweichen der Leinsamen verwendet.

Eine Süßigkeit, die viele (große und kleine) Kinder mögen: weiche Mozafati-Datteln mit Kakaonibs. Wer den typischen Schokoladegeschmack nicht missen möchte, es gibt fermentierte auch von Schokoladenherstellern wie Zotter. Das ist immer noch besser, als auf übliche Schokolade mit ihren Nebenwirkungen zurückzugreifen.

Vorletztes Wochenende sah ich einen Esel in den Alpen genüsslich braunes Kastanienlaub .. “aufsagen” (so schnell war er ..). Erstaunlicherweise schmeckte es tatsächlich viel milder als die noch grünen Kastanienblätter. Unter der Woche bekam ich dann Kostproben eines Wiener Rohköslters, unter anderem marinierte, dann getrocknete Kohlblätter. Interessant! Eine Alternative für Chipsfans. Auf dem Foto sind außerdem Tomaten-Leinsamen-Cracker aus derselben Hand zu sehen (bei Interessenten aus und um Wien kann ich gerne kurzschließen..)

Kornelkirschen schmecken am besten, wenn sie nach dem Abfallen noch länger liegen, sodass sie zumindest dunkelrot werden. Hier habe ich eine größere Sorte aus dem Garten noch zum “Rasten”.

Es darf ruhig mal eine Handvoll Lindenblätter sein oder zwei .. hier einmal ein Foto davon. (Trotzdem immer auch prüfen, ob verträglich).

Ab und zu Linsen: Sie keimen sehr schnell.

Es gibt immer noch Löwenzahnblüten: Wenn ich eine sehe, esse ich sehr gerne die Blüte.

Manuel hat heute den ersten Platz beim Traiskirchner Lauf gemacht *stolzbin*

.. sportlich wie er ist, geht er in eine Sportschule. Ich bin inzwischen recht froh über die Pulsuhr, damit kann ich gezielt(er) trainieren.

Und was auch kleine und große Kinder mögen: Rohkost-Eis, in dem Fall Sorte Vanille ganz ohne Vanille … als Basis frische Kokosnuss und Mango. Beliebt ist auch Rohkost-Banane-Erdbeereis.

Der Wein den ich kürzlich ansetzte schmeckt inzwischen köstlich. Ich trinke ihn nur in kleinsten Mengen – hier habe ich etwas mehr in ein Glas gefüllt damit man sieht, wie schön er werden kann.

Der Sanddorn ist bei uns inzwischen schon weich genug, sodass er gut schmeckt. Säuerlich ist er natürlich schon: Bis ins Frühjahr wird er nun mein Begleiter sein, mehr als die Hagebutten (die auch von anderen, zum Teil Vögeln gegessen werden).

Beef tartar: “Schmeckt wie Kebab nur viel besser” meint Manuel dazu ..

Hauptberuflich habe ich u.a. mit Wärmepumpen zu tun. Da sieht man mich mit 3 größeren Grundwasser-Wärmepumpen.

Weintrauben-Feigen-Creme, Nebenprodukt aus der Herstellung von selbst gemachtem mildem Wein.

Jetzt gibt es endlich wieder viel Vogelmiere. Zart und leicht und entzündungshemmend. Sie wächst besonders gerne an reichen Böden in der Nähe von Komposten.

Bis bald!
Angelika
Grüß euch!
am Wochenende konnten wir das Wetter für eine 3 – Hütten – Wanderung in den Alpen nützen.

Auf dem Weg fand ich unter anderem einen Breitwegerich mit besonders langen Ähren.

Davon aßen wir die grünen Samen herunter.


Auch süße rote Kleeblumen fanden wir – dort besonders dunkel

Und Minze mit einer Geschmacksnote mit Thymian

Mit hatte ich sonst noch ein paar Stücke getrocknete Spagettialgen, ein paar dunkle Datteln, Tomaten (für alle), Maiskolben (2 für mich), Stangensellerie-Stücke, Wasser. Lungenkraut und Lindenblätter fand ich auch auf dem Weg.
Zu Hause freute ich mich gleich auf frisch heruntergefallene kleine rote Äpfel.

Von den blauen Bergen kommen wir
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