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Bob Marley, Rasta und Rohkost

Ich hatte heute Bob Marley mit seinem Lied “Weine nicht, Frau” (No woman, no cry) aus gegebenem Anlass verlinkt.

Tatsächlich hat gerade Bob Marley einen klaren Bezug zur Rohkost. Er identifizierte sich ab Mitte der 1960er Jahren mit der Religion der Rastafari.

Diese haben folgende Ernährungsvorstellungen:
Rastas ernähren sich von einheimischen Früchten wie Brotfrüchte (Maulbeergewächs), Ingwernüsse, Wassermelonen, Wegerich, Hanfsamen, Sternäpfel, Mangos, Papayas, Kokosnüsse, Bananen, Orangen, Ananas, …, Erbsen, Akee (Fettfrucht), Salzfisch und Reis. Falls Reis oder Zucker in Zubereitungen verwendet wurden, so stehts braune, energiereiche Sorten. Sie verwenden sonst kein Salz, aber Pfeffer und andere Gewürze. Trinken keinen Alkohol sondern Wasser, Tee und Säfte.

Brotfrüchte

Als Geschirr benutzen sie Kokosnussschalen und aus Holz geschnitzte Bestecke.

Dieser Einfluss kam aus der Bibel, denn Rastafari war ein christlicher Einschlag. Interessant dabei ist auch, dass die Israeliten nach der Befreiung von der Sklavenschaft durch die Ägypter (”Brotfresser” damals auch genannt) den Gurken (Gewächsen) und Lauch (Gewächsen) und dem Fisch des Nils nachtrauerten, worauf Ihnen JAH Fleisch gewährte (4. Mose 11).

Sie bedauerten, in diesem Bezug ausgewandert zu sein.

Rastas lehnen künstliche Nahrung, Dosennahrung sowie Fleisch und Alkohol ab.
Sie sagen: “Damit der Kopf denken kann, muss der Körper gesund sein”.

Sehr schön auch der Song “Dreamland” (ursprünglich von Bob Marley & The Wailers):

Text:
Es gibt ein Land, von dem ich gehört habe,
so weit über dem Meer (Wiederholung)
Um mein Traumland zu haben
würde wie der Himmel für mich sein (Wiederholung)

Wir bekommen unser Frühstück vom Baum,
Wir bekommen unseren Honig von den Bienen
Wir machen einen Ritt auf den Wasserfällen
und alle Schöpfung/Pracht haben wir.

Und wir leben zusammen auf diesem Traumland
und haben so viel Spaß (Wiederholung)
Oh, was für eine Zeit wird das sein,
Oh ja, wir werden warten, warten, warten und sehen
Wir zählen die Sterne im Himmel …

Mir fiel an den Aufnahmen von Bob Marley immer seine klaren Gesichtskonturen auf. Bei Musikern ist das nicht immer so üblich. Eiweiss- und Alkoholüberlastungen sind oft ins Gesicht geschrieben.
Dennoch: Im Endeffekt starb er an den Drogen.
Das im vorherigen Beitrag verlinkte Video zeigt ihn 1979.
1980 wurde Tumorbefall der Leber, Lunge und Gehirn diagnostiziert, schon im Mai 1981 erlag er dem Krebs.

Mehr über Rastafaris: http://www.rasta-revolution.de/ital/

Weine nicht, Frau

Das Rohkostnetz-Forum ist seit gestern nicht mehr aktiv, ist als Archiv online.
Ich finde den Song “Weine nicht, Frau” (”No woman no cry”) - von Bob Marley, seinerseits ein großer Prophet passend:

Übliche deutsche Übersetzung:

Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau

Ich weiß noch, wie wir dort saßen
Auf den Straßen von Trenchtown
und diese Heuchler beobachteten,
Wie sie sich unter die guten Menschen
mischen.
Gute Freunde hatten wir, oh
Gute Freunde verloren wir auf unserem Weg
Trotz dieser großartigen Zukunft
Darfst du deine Vergangenheit nicht vergessen
Also trockne deine Tränen, sage ich

Refrain:

Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau
Hey kleiner Schatz, vergieß keine Tränen
Weine nicht, Frau

Ich weiß noch, wie wir dort saßen
Auf den Straßen von Trenchtown
Da zündete Georgie ein Feuer an
Holz brannte die Nacht hindurch.
Dann kochten wir Polenta,
Die ich (gerne) mit dir teile
Alles Was Ich habe um weiterzukommen sind meine Füße
Also muss ich mich witer voran-arbeiten
Doch während ich weg bin
Wird alles gut werden
Es wird alles gut werden
Es wird alles gut werden
Ich sage
Es wird alles gut werden
Es wird alles gut werden
Es wird alles gut werden

Refrain:

Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau
Oh, mein kleiner Schatz, vergieß keine Tränen
Weine nicht, Frau

Ich weiß noch, wie wir dort saßen
Auf den Straßen von Trenchtown
Da zündete Georgie ein Feuer an
Holz brannte die Nacht hindurch.
Dann kochten wir Polenta,
Die ich (gerne) mit dir teile
Alles Was Ich habe um weiterzukommen sind meine Füße
Also muss ich mich witer voran-arbeiten
Doch währen ich weg bin

Weine nicht, Frau
Weine nicht, Frau
Oh, mein kleiner Schatz, ich sage, vergieß keine Tränen
Weine nicht, Frau

Kleiner Schatz, vergieß keine Tränen
Weine nicht, Frau
Kleine Schwester, vergieß keine Tränen
Weine nicht, Frau

Ernährung im Juli

Im Juli fühle ich mich ja fast wie im Dschungel, Lebensmittel sind in der Natur reichlich vorhanden.
Da paßt das Lied “Jungle Drum” von Emiliana Torrini gut dazu:

Das steht derzeit auf meinem Speiseplan:


Borretsch - gut für Herz, Mut - Haut und Gehirn
Von den Blättern, Blüten bis zu den grünen Samen gut essbar.
Die Haare enthalten Kieselsäure -> gut für straffe Haut.

Gänsefingerkraut (eigente sie wie Beifuss gut zum längeren Kauen)

Brennessel. Fein wegen Eisen. Ich falte die Blätter - so wie auch
bei Malve und anderen grösseren Blättern.
In diesem Fall, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Die kleinen Birnen werden bald reif sein.

Äpfel und Birnen, heuer gut bestückt.
Bei alten Sorten wechseln sich gerne mit dem Tragen ab.

Beifuss/Artemisia. Unser aller Lieblingsblatt hier.

… auch gut in Kombination mit Pfefferminze: Wie Kaugummi

Permakultur hat ein bißchen was von “Kraut und Rüben” ;-)

Getrocknete Maulbeeren als Süssigkeit

Marillen/Aprikosen sind derzeit herrlich reif.
Fallobst habe ich davon am liebsten.
Die Blätter mag ich in diesem Fall nicht so gerne dazu.

Lindenbaumblätter (auch gut für Magen).

Schattenmorellen (Sauerkirschen) und Ringlotten/Mirabellen.
Die Blätter der Schattenmorellen schmecken etwas wie nach Zimt dazu.
Unerwartet würzig und köstlich.
Sie haben auch ein besseres Traubenzuckerverhältnis als Süsskirschen.
Ich finde, das schmeckt man gut heraus.
Ähnlich wie der Unterschied Orange - Grapefruit.

Blätter des Hibiskus - mild und bekömmlich wie die des Lindenbaumes und der zarten Malve.

Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren (gut für Nachtsichtigkeit u.v.m.)

Girschblatt, dahinter Vogelmiere.
Letztere esse ich derzeit weniger, da soviele andere Blätter wachsen.

Schattenmorellen und süsse Wildkirschen im Grössenvergleich

Neben häufig Bananen, selten Durian sind wilde Feigen (von Orkos)
meine Lieblings - “kleine Süssigkeit”.

Die Weidenblätter sind bitter. Wirken entzündungshemmend, fiebersenkend,
harntreibend und schmerzstillend.
Ein kleines Blättchen einfach so ab und zu ist gut.

Kleine Obstkörbe

Das esse ich derzeit - wo ich ihn auch finde - mit Passion: Schilf

Geschält ist es innen saftig, knackig und mild-süss.
Ein, zwei Schilfgräser esse ich meist pro Tag.

Sonst esse ich noch Forelle, meist täglich Gundermann, ab und zu Kakao, seltener derzeit 1 Kaffeelöffel eingeweichten Leinsamen (alle paar Tage), Kokoswasser und halbgetrocknete schwarze Oliven. Rest ist vernachlässigbar.

Ostern - … und welche Farben hat Ihr Speiseplan?

Nach einem Frühlings-Spaziergang bastelten wir heute österlichen Schmuck und Leckereien:

Zwar war beim Zubereiten des Marzipans das Schlecken lecker, doch die tolle reife Mango (Smaragd) mit dem Granatapfelkern war dann schneller verputzt.

Nebenbei hörten wir Frühlings- und Kindermusik. Das Lied “Grün Grün Grün” gefällt uns besonders. So soll doch alles im Leben ausgewogen sein.

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