Rohkost-Paradiesmonat August

Grüß euch!

Auch andere Monate sind natürlich wunderbar, doch jetzt gibt es sogar die grünen Hibiskusfrüchte.

Rohkost-Hibiskus-Frucht

Und die Paradeiser, wie wir sie in Österreich nennen: Die “Paradiesäpfel” oder auch Tomaten.

Tomate

Am liebsten esse ich sie einfach reif vom Strauch. Schmackhaft und auch förderlich für die Aufnahme ist der Verzehr von Blättern mit ätherischen Ölen, wie es für Lippenblütler typisch ist – z.B. Basilikum, Oregano (letzterer überlebt die Schnecken bei uns jährlich).

Tomate

Tomaten lassen sich natürlich auch gut anrichten. Manche mögen gerne natives Olivenöl und Weichkäse/geriebenen Hartkäse oder eingeweichten Nackthafer dazu.
Ich finde: Wirklich reife Tomaten sind einfach so würzig – und das ohne Salz.
Da ich Käse nicht vertrage – hier mit 2-Tage-eingeweichtem Nackhafer und halbgetrockneten Oliven als Variante.

Tomate

Manuel fand kürzlich die ersten wilden Kornelkirschen.

kornelkirschen

Die meisten sind noch in den Ästen.

kornelkirschen

Gut sind sie erst, wenn sie herunterfallen und etwas liegen. Dann sind sie weicher und sehr aromatisch und nicht mehr so adstringierend. Ggf sammeln einfach eine Zeit liegen lassen bis sie weicher werden.

kornelkirschen

Heute aß ich meinen ersten Pfirsich aus dem Garten – sehr aromatisch.

pfirsich

Ein kleines Rohkosttreffen auch mit Kochköstlern (am Bild Rohköstler).

treff

Lecker sind auch die Früchte der Malve

malve

Scharf ein Stück des Meerrettich (Kreuzblütler)

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Letzte Woche hatte ich auch einmal Wildlachs (selten).

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Er schmeckt auch so sehr gut, doch mit Wildpflanzen ist er unglaublich (aus gutem Grund!). Eine kleine Spielerei mit dem hier sehr teuren Fisch 😉
Sonst esse ich eher Forelle aus einem See o.ä.

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Der Beifuss ist lecker, Blatt und Blüten

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Hmmm und auch die grünen Samen des Borretsch .. ich esse meist 1 -3 am Tag, pausiere auch immer wieder einen oder zwei Tage

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Und die grünen Breitwegerichsamen erst! Einfach abziehen mit den Zähnen. Hier habe ich das Foto irrtümlich hinten scharf gestellt, stört aber eigentlich auch nicht, da sieht man gleich die Pflanze auch gut:

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Manchmal sind die Rohkost-Treffen etwas bewegungsreicher: Dominik im Sprung (wow, noch dazu auf schräge Landefläche)

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Die weißen Dahlienblüten schmecken sehr gut und süß (auch wenn sie dann abblühen – man muss also nicht gleich die aktuell blühenden essen 😉 ).

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Derzeit esse ich kaum Trockenfrüchte. Aber heute hatte ich etwas Lust auf Schokolade und gab mir Kakao-Nibs in eine Dattel (2 Stk). War interessant!

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Auch Durian ist natürlich lecker 🙂
Achwas, besser 😉

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Ich versuche meist ganze Durianfrüchte zu bekommen. So kann ich den fetten Steg auch auskratzen. Mehr als 3 Früchte im Jahr esse ich allerdings nicht.

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Himbeeren .. Minze fördert auch hier die Aufnahme.

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Fuchsschwanzgewächse .. hier schmeckt man das Lysin fast heraus. Ich kann nicht sehr viel davon essen, aber immerhin einige Blätter.

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Johanniskraut – es blüht jetzt sehr schön

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Wenn die Makronährstoffe ausgewogen gegessen werden, können solche Pflanzen die Stimmung aufhellen (1 – 3 Blättchen aber nicht regelmässig). Ihr Geschmack ist etwas bitter. Das echte Johanniskraut erkennt man an den kleinen echten Löchern in den Blättern.

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Kapuzinerkresse (Kreuzblütler) – Lecker (1 – 2 Blätter/Tag) und dekorativ

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Wer jetzt Karotten bestimmen will kann dies nun am besten tun: Die Karotte blüht und man erkennt sie an der andersfärbigen Blüte in der Mitte. Der Duft erinnert an zartes Damenparfum.

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Die Keramik vom Kindergeburtstag mit dem Thema “Griechische Götter) ist inzwischen auch schon fertig geworden. Hier ein paar jener Keramiken (Der Krug wurde von Herbert geformt).

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Ein Sommergetränk: Gefilterter Melonensaft mit Minze. Seeeeehr süß!
Der August ist der einer der wenigen Monate, in denen ich ab und zu ein Stück Wassermelone esse. 

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Safu .. *schwärm*

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Auch die Vogelmiere gibt es derzeit – zart aber doch …

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Und natürlich Hibiskusblüten – frisch oder abgeblüht, sooo süß … angenehm süß

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Hier eine gerade blühende Hibiskusblüte. Erinnert sie nicht auch stark an den Elfenbeinturm? Symbol für Abgeschiedenheit und Unberührtheit … was für tiefgreifende Geheimnisse diese Blüte hat.

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Dadurch das es derzeit sehr warm ist, esse ich weniger als im Winter.
Dienstag: Einige Wildpflanzenblätter (7 Helfer), 2 Handvoll Lindenbaumblätter, 2 Stk Pagodenfleisch, 2 kleine Mangos (großer Kern, daher wenig Fruchtfleisch), einige Himbeeren und Brombeeren, 1 Rohkostgemüseflade (ohne Rohkost-Butter, da das Kokosnussfleisch genug Fett war)
Mittwoch: Einige Wildpflanzenblätter (7 Helfer), 1 Pfirsich, ein paar Himbeeren, 1 Glas Wassermelonensaft passiert mit Minze, 2 Datteln+Nibs, 2 Löffel Honig, 1 Forelle aus einem See
Typisch für die derzeitigen Tage:
Einige Wildpflanzenblätter (7 Helfer), 2 Handvoll Lindenbaumblätter, 1/2 Stk Pagodenfleisch oder Saft von 1 Stk Pagode (sehr süß), 2 Handvoll Himbeeren ggf auch andere Beeren, 1 Fischfilet; Prinzipiell auch mittags Wildpflanzen wie dzt Früchte v. Hibiskus u.v.m.

Wichtig ist, VOR anderem Wildpflanzen zu essen. Sie versorgen mit wesentlichen Nährstoffen, wodurch der restliche Tagesbedarf an “leeren” Kalorien sinkt.
Dies ist auch nützlich für die Finanzen und schont die eigenen Organe.
Nach 17:00 esse ich in der Regel nichts mehr.

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