Blüten und mehr im Spätsommer

Grüß euch!

Blüten kann man nicht nur in die Haare stecken – sie können sehr gut und süß schmecken, nahrhaft sein oder auch intensive Wirkungen aufweisen.

Ein paar Beispiele was es derzeit Gutes in der Natur zu finden gibt:


Blüten und ein paar “Früchte” aus dem Garten (Hokkaido-Kürbisse, Paradeiser und Wildpflanzen) und die derzeit leckeren (möglichst jungen) Maiskolben


Der Haufen mit den Blättern hinten waren Blätter der Melde. Sie ergänzen sich gut zum Mais (Süßgrasartige + Nelkenartige), aber auch die Vogelmiere (Nelkenartige) oder Erbsen (Schmetterlingsblütenartige) ergänzen sich sehr gut.


Vogelmiere


Viel Malve im Garten: Die Blüter, die Blätter und die Früchtchen sind sehr gut in größeren Mengen essbar.


Himbeeren, nach wie vor


Der nun sektartig gewordene Wein aus den kürzlich mitgebrachten Weintrauben: Der Gourmet sagt, schmeckt tatsächlich so und mit gutem Aroma.


Die festere Masse nach dem Entsaften der Trauben und reifen Feigen schöpfte ich ab und hob diese für ein paar Tage im Kühlschrank auf. Daraus entwickelte sich durch das Pektin, das in den Feigen enthalten ist, eine festere Weintrauben-Creme. Die Creme sind ausschließlich blaue Trauben und reifste Feigen vom Baum (siehe Beitrag davor).


Blick in das Permakulturbeet. Da der Kohl sehr gut winterhart ist, setze ich ihn immer wieder auch an, falls ich keine Zierpflanzen aus dieser Richtung im Garten habe. Interessanterweise ist die Kapuzinerkresse (selbe Familie) weit weniger Anfällig auf Raupen & Co. Und sie schmeckt etwas nach Kapern, auch etwas scharf natürlich.


Mein Nachbar hatte mir wieder eine selbst geangelte Forelle aus dem Fluss gebracht – man sieht, das das Fleisch viel mehr rosafarbenen Anteil hat. Das liegt wohl vor allem auch am natürlichen Futter im Fluss.


Kirschbaumharz – sehr lecker! Ich habe ein paar Mal mit dem Finger etwas Harz genascht. Dieses Harz ist noch nicht fest und außerdem nicht so klebrig wie manche Koniferenharze. Sehr gut zum Naschen! Harze liefern häufig Stoffe für Heilungsprozesse. Ich vermute, dass es auch für die Zähne sehr gut ist.


Giersch, leicht nach Karotte schmeckend


Die Eibenfrüchte gibt es auch wieder: Nur den Fruchtmantel der Eiben essen, den Kern ausspucken und keine Blätter (Nadeln) dazu essen!


Das Johanniskraut hat nun auch etwas ähnliches wie Früchte – sehr intensiv bitter schmeckend, wirkt sich schon in kleinen Mengen gut auf die Stimmung aus.
Ich dope mich meist mit (wenigen) Hopfenblätter/blütenstücken.


Kleeblumen


Hibiskusfrucht – noch immer da und sehr nahrhaft. Sie können je nach Strauch unterschiedlich schmecken.
Hibiskus blüht laufend nach, sodass sich viele Früchte (nach-)bilden.

Hintergründe zu den Inhalten dieses Eintrages sind im großen Rohkost-Buch zu finden: http://www.allesroh.at/rohkost-buch.php

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